Reisen

Reisebericht Zypern 2003

Der diesjährige Sommer verspricht der Wärmste seit Aufzeichnungbeginn zu werden, Waldbrände verwüsten große Teile in Portugal, die Cote'd Azur brennt und sogar in Deutschland werden Waldbrände gemeldet.
Es sind noch sechs Wochen bis dahin, die Hitze ist unerträglich.

Zwei Wochen vor Antritt der Reise hat mich eine schwere Erkältung gepackt an deren Folge ich noch zwei Tage vor Abflug zu leiden habe. Zitat: "Eine gute Grippe dauert mit Arzt zwei Wochen, und ohne Arzt 14 Tage".

Unser Flug ging direkt nach Paphos. Um 19:15 Uhr Ortszeit waren wir hier. Es hat sich einiges verändert, Die Straße wurde verbreitert. Wie schon vor sechs Jahren haben wir uns im Louis Phaethon Beach Club Hotel eingemietet. Zwar 3 km vom Ort entfernt, aber dafür Ruhig an Straßenverkehr.
Als wir an der Rezeption standen feierte noch eine Hochzeitsgesellschaft in der Atriumbar, und ich konnte mir nicht verkneifen zu sagen dass unser fünfter Hochzeitstag ist.

Zum 1. Mal in diesem Urlaub sind wir morgens zum Hafen. Da ich daheim in Deutschland nichts fand, habe ich mir hier neue Shorts gekauft. Die Hitze war noch ungewoht, über den Tag waren es 30°C.
Der Bus zum Flughafen war am Abflugtag pünktlich um 18:00 Uhr da. Etwas Chaos auf dem Flughafen aber wir konnten, nicht wie viele andere, pünktlich starten.

Das Hotel:
Louis Phaethon Beach Club Hotel
Aphrodite Avenue
P.O.Box 61017
Yeroskipou
8130 Paphos Cyprus

e-mail: phaethon@louisehotels.com
www.louisehotels.com/phaethon

Tel.: 2696-4600
Fax: 2696-4666

Frühstück: 7:00 Uhr - 10:00 Uhr
Mittagessen: 12:30 Uhr - 14:30 Uhr
Abendessen: 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Das Atrium
Das Atrium
Der kleine Unterstand am Strand existiert noch. Hier gibt es Tretboote, Kanus und Jetski zu leihen, letztere gegen eine Leihgebühr von 25€ bzw. 35€, je nach Größe. Ich bekam gleich das Angebot für einen Jetski für 20€, was ich auch sofort annahm.
Das Atrium
Am Pool
Es ist ein geiles Gefühl die Beschleunigung auf dem Wasser zu erleben. Zwei Meter lang 80 cm Breit mit der Leistung eines Motorrads. Die Höchstgeschwindigkeit des Gefährts konnte ich nicht gleich austesten. Auf dieser Fahrt
Am Strand
Am Strand
habe ich erst mal das Gefühl dafür wieder gewonnen. Um 17:30 Uhr, die Zeit wird zur MESZ um eine Stunde vorgestellt, war unser Treffen mit der Betreuerin von 1-2fly. Gewohnheiten des Landes Öffnungszeiten
Am Strand
der Banken und Apotheken, Straßenverkehr (auf Zypern wird links gefahren), Busse und Ausflugstouren wurden beschrieben. Wir haben drei Touren für die nächsten zwei Wochen gleich gebucht.

Blick Richtung Flughafen
Im Casino hat sich nur die Anordnung des Buffets verändert. Die Großfütterung der Touristen ist immer noch die gleiche.
Als wir an unserem ersten Tag abends auf unser Zimmer gingen, fanden wir einen Obstteller, eine kleine Flasche Wein und Gläser
Blick Richtung Flughafen
Nadelbaum
Nadelbaum
Unter Palmen
auf dem Tisch. Zu unserem Hochzeitstag. Nachmittags bin ich noch mal mit dem kleinen Jetski gefahren. Das Meer war still und ich habe Spitzen-Geschwindig-keiten von 60 km/h erreicht. In der Bar haben wir im laufe der Zeit einige Cocktails geschlürft.
Unter Palmen
Die Busse fahren fast überall hin und kosten pro Fahrt 50 CY-Cent (ca. 1€).
Am Strand unter Palmen lässt es sich besser aushalten. Die Krönung ist eine Fahrt auf einem Jetski. Klar was jetzt kommt.
Unter Palmen
Der kleine Jetski lief nicht richtig, ein Fahrer hatte sich damit überschlagen und Wasser in den Motor bekommen (da ist ja noch der Große!!!). Ich bekam das OK für den kleinen, hab gleich bezahlt und - der kleine lief nicht. So bekam ich den großen 1200er mit
Unter Palmen
Das Atrium
Das Atrium
Unter Palmen
Direkteinspritzung. Eine Rakete.
Durch den sanften Wind, der uns an Land angenehm kühlte, wurde das Meer etwas unruhig. "Drive fast and fly" sagte mir einer der Verleiher. "Joo das werd ich dann mal tun" war mein Gedanke, aber sehr anstrengend bei
Aussicht vom Balkon
Höhenunterschieden von bis zu 50 cm auf dem Wasser. Wenn der Jetski abhebt, fällt der Antrieb weg und er knallt aufs Wasser, bekommt wieder Wasser und reißt heftig nach vorn.
Aussicht vom Balkon
die Gischt raubt dir die Luft. 60 km/h waren auch nur sehr kurz zu erreichen, aber es musste sein. Nach 20 Minuten hab ich die Fahrrinne zu Anlegesteg angesteuert. Auf dem Steg spürte ich kaum noch Kraft in meinen Knien und ich musste mich
Aussicht vom Balkon
Aussicht vom Balkon
Aussicht vom Balkon
abstützen. Woow, was ist los??
Erst auf die Liege und was trinken und ausruhen. Mit den Beinen ging's wieder aber das kraftlose Gefühl im linken Arm kam auf. Na ja, der Tag ist ja sonst ganz gut gelaufen. Nur noch ausruhen.
Es war die letzte Fahrt mit einem
Aussicht vom Balkon
Aussicht vom Balkon
Aussicht vom Balkon
Jetski in diesem Urlaub, der Arm war dazu fast eine Woche lang nicht zu gebrauchen. Essen konnte ich nur mit der rechten Hand. Dumm gelaufen.
Nach einer Woche bekamen wir im Cafe neben der Atriumbar sofort unseren Cyprus-Coffee
ohne ihn zu bestellen. Man kennt uns seit wir noch mal nach Löffeln für den Kaffee gefragt hatte. Er war nicht "sweet"
An den letzten Tagen zogen immer mehr dicke Wolken am Himmel auf, abends habe ich den Mond glutrot im Meer versinken
Aussicht vom Balkon
Aussicht vom Balkon
Aussicht vom Balkon
sehen als ich mir ein paar ruhige Minuten am Strand gönnte.Letzter Tag. Ich fragte nach einem Flug mit dem Fallschirm. Eine halbe Stunde später stachen wir in See, während der Fallschirm ausgebracht wurde bekamen wir alle einen kräftigen Schluck
Aussicht vom Balkon
Das Atrium
Das Atrium
Brandy mit einem Schuss Cola. Da ich der Erste war ging ich mit dem Getränk in die Luft. Klasse, Fliegen und saufen. Zweiter in der Reihe war der Engländer und drei deutsche Herren ließen sich auch noch dazu überreden.
Im Cafe
Bis wir wieder anlegten waren alle gut lustig, Vom Brandy und der Laune.
Abflugtag. An diesem letzten Morgen hat es viertel vor sechs geblitzt, wurde aber noch ein ruhiger, sonniger morgen.
Im Cafe
Um die Zeit bis zum Abflug zu verkürzen sind wir ein letztes Mal zum Hafen gefahren. Dicke Wolken zogen von den Bergen über die Hafenstadt, es roch nach regen. Als wir wieder im Hotel waren sahen wir unseren ersten Platzregen in Zypern.
Aussicht vom Balkon
Aussicht vom Balkon
Palmen am Pool
Palmen am Pool
Am Pool
Die untere Eingangshalle
Die untere Eingangshalle
Die untere Eingangshalle

Katzen
Samstag 20.9.03
Es war ein kühler Morgen, davon berichtete jedoch nur mein Thermometer. Als wir gegen 10:00 Uhr aufstanden war es schon sehr warm im Zimmer. 28°C, die sonne scheint ins Zimmer, erst mal die Tür aufmachen, frische Luft reinlassen und eine rauchen. Wir beide kaputt und gehen an den Pool. Hier gibt es viele junge Katzen, Kaffee und auch Schatten. Gegen Abend bin ich an den Strand die Katzen und den Sonnenuntergang fotografieren.

Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen
Die Katzen

Kopiaste Sonntag 28.9.03
Wecken um 6:00 Uhr, denn heute haben wir was vor. Schnell zum frühstücken, denn der Bus steht um 7:40 Uhr vor dem Hotel um uns zur "Kopiaste-Tour" abzuholen.
Hier haben wir gesehen wie Rosenwasser, Rosenbrandy, Rosenlikör usw. hergestellt wird und einiges gekauft. Im weiteren Verlauf haben wir das Haupt-Weinanbaugebiet von Zypern gesehen.

Distel
Distel
Am Stausee
typische Landschaft
typische Landschaft
In einem Dorf
In einem Dorf
In einem Dorf
Mutierte wilde Pistazie
Wilde Pistazie
In einem Dorf
Wir machen eine Pause
Über 1000 Jahre alter Olivenbaum
Ikonostase in der Scheunenkirche
Scheunenkirche
Vor den Kakteen
typische Landschaft
typische Landschaft
typische Landschaft
typische Landschaft
Kalkfelsen
Aphroditefelsen
Steilküste

Nikosia
Montag 29.9.03

Der Aphroditefelsen
Wieder das Gleiche wie gestern, Wecken um 6:00 Uhr. Wir wurden aber erst um 8:00 Uhr abgeholt. Die nächsten Gäste warteten in Pissouri, vorher hielten wir am Aphrodite-Felsen zu einem Fotostop. Die letzten Gäste warteten schon verzweifelt in Lemesos (Limassol),
Dorf in den Bergen
denn wir hatten mittlerweile schon eine Stunde Verspätung.
Der erste Halt auf dem Weg nach Nikosia war ein Dorf in den Bergen. Dort werden Silberschmuck und die sündhaft teuren Stickereien.
Dorf in den Bergen
Dorf in den Bergen
Ehemaliges Kloster in Nikosia
Hier hat dir Frau Schmuck besorgt. In der örtlichen Taverne blieb noch etwas Zeit für einen guten Cyprus-Coffee. Nikosia ist eine große Stadt mit ca.

700.000 Einwohnern und ohne Hochhäuser. Bei der Anfahrt von der Autobahn fallen die beiden türkischen Flaggen auf, die in den Bergen
Ehemaliger Regierungssitz von Makarios in Nikosia
Die Stadtmauer
Nebenstraße in Nikosia
nördlich der Hauptstadt von den Türken angebracht wurden. Der Bus setzte uns vor der der Kathedrale und dem ehemaligen Regierungssitz von Makarios 3. ab. Dadurch dass hier viele Busse waren und die Kathedrale bald geschlossen wurde,
gab es ein großes Gedränge. Neben der Kirche befand sich ein ehemaliges Kloster.
Auf dem Rückweg zum Bus bekamen wir die Gelegenheit die venetianische Stadtmauer zu sehen. Die alte Stadtmauer bildet heute zum Teil die
Die Stadtmauer
Altes Gebäude
Türkische Flaggen in den Bergen
Nikosia
Grenze zum besetzten Teil von Nikosia.
Bei Rundgang durch die Altstadt wurde uns erklärt wo wir zu gut zu mittag essen können, die Grenze erreichen und wieder zum Bus zurück finden. Einen sehr guten Blick über die Stadt hatten wir von
Nikosia
11 Stock des Woolworth-Tower. Von hier konnte gefahrlos der türkisch besetzte Teil der Stadt fotografiert werden. Einen klaren Grenzverlauf, wie ehemals in Berlin, konnte man aber nicht erkennen.
Nikosia

Später waren wir noch an und im Nationalmuseum.
Auf der Rückfahrt fielen die ersten Regetropfen nach dem Sommer.
In Pissouri sahen wir die Traubenfelder für die Sultaninen Produktion gezeigt.
Zurück im Hotelhaben wir uns im Cafe neben der Atriumbar niedergelassen und bekamen sofort unseren Cyprus-Coffee ohne ihn zu bestellen. Man kennt uns seit wir noch mal nach Löffeln für den Kaffee gefragt hatte. Er war nicht "sweet"




U-Boot
Dienstag 23.9.03

Heute ist U-Boot-Tag. Mit 10 min Verspätung hat uns der Bus abgeholt und wir sind Richtung Lemesos (Limassol) aufgebrochen. Kurz nach Paphos sind wir auf die Neue Autobahn gefahren. Die Autobahn wurde teilweise mit Geldern der EU errichtet. Der Busfahrer gab sein Bestes, der Bus auch. Nicht mehr ganz frisch, krachte es jedes Mal
Das russische U-Boot SADKO
Hier werden Fische gefüttert
wenn in einen höheren Gang geschaltet wurde. Nach einer Stunde Fahrt wurde eine Zwangspause eingelegt, der Busfahrer brauchte eine Zigarette und einen Kaffee. Ich auch. Den Cyprus-Coffee verdünnte er mit Wasser, "to strong" wie er sagte. Ich fand der war genau richtig. Weiter ging es durch Lemesos nach Larnaka.
der schwedisch Frachter Zenobia
der schwedisch Frachter Zenobia
der schwedisch Frachter Zenobia
der schwedisch Frachter Zenobia
Fische von freier Natur
der schwedisch Frachter Zenobia
Der Meeresboden in 40 Meter Tiefe
Das russische U-Boot SADKO

Nach zwei Stunden Fahrt waren wir an der "Marina" dem Yachthafen von Larnaka.
Ach dem Boot wurden wir schon erwartet und fuhren die paar km raus aufs offene Meer zum U-Boot. Kaum dass wir einen Platz gefunden hatten, wurde uns eine Ansprache gehalten. Über die Herkunft und Namen des Boots, die Erbauer und dass das Boot in St. Petersburg gebaut wurde. Auch die Besatzung war russisch. Nachdem wir auf dem Meer umgestiegen waren und uns wieder einen Platz gesucht hatten, sanken wir im Zeitlupentempo zu dem schwedischen Frack. Es ist der schwedisch Frachter Zenobia. Die "Titanic des Mittelmeer" In ca. 16 Meter Tiefe wurden von einem Taucher die Fische gefüttert, während sich das Boot um 180 Grad drehte um allen Passagieren einen Blick Auf den auf der Seite liegenden Frachter zu gewähren. An gleicher Stelle sank das Boot auf den Meeresgrund in 40 Meter Tiefe. Viel mehr bekamen wir von dem Frack nicht zusehen, und die angekündigte Meeresfauna auf dem Grund beschränkte sich auf tote Pflanzenstummel. Toll.

Das U-Boot SADKO:
Passagiere:
40
Fenster Durchmesser:
640 mm
Tauchtiefe:
40 m
Mögl. Tauchtiefe:
100 m
Besatzung:
3
Baujahr:
1997
Verdängung:
170 BRT
Nachdem wir wieder auf dem Zubringerboot waren wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Uns war nicht klar zu welcher Gruppe wir nun gehören sollten, weshalb ich zweimal nachfragte. Auf der Rückfahrt erreichten wir ein Glasbodenboot, wohin eine Gruppe umsteigen sollte. Als wir wieder ablegten stellte sich plötzlich raus dass ich vorher eine falsche Antwort erhielt und wir eigentlich auf dem anderen Boot sein sollten. Der Kapitän, ein Russe, war aber nicht mehr bereit die 100 m zu dem Boot zurück zufahren. Ein Arsch halt.
Von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr haben wir im und vor dem Hafen rumgegammelt und auf unseren Bus gewartet. Der Tag war gelaufen und wir waren froh wieder auf der Rückfahrt zu sein.
Nach ca. einer Stunde Fahrt brauchte der Busfahrer eine Zigarette und einen Kaffee. Ich auch. Gegen 19:00 Uhr waren wir wieder im Hotel. Das Beste an der Tour war der Busfahrer.
Schnell duschen und essen gehen, das Mittagessen hatten wir ja versäumt, und abends in die Bar. Die Cocktails haben uns etwas abgelenkt.

Tomb of the Kinks
Mittwoch 1.10.03
Zu Anfang des Urlaubs ging die Sonne bereits um 7:00 Uhr auf. Mittlerweile stehen die Sonnenstrahlen erst um 7:20 Uhr auf dem Balkon. Den kühlen Morgen ausnutzend sind wir zu "Tomb of the Kings" gefahren, es sind unterirdische Grabstädten, von denen man früher dachte dass sie von Königen gebaut worden seien. Bis wir das riesige Areal abgelaufen hatten Stand die Sonne hoch am Himmel und spendierte uns einen leichten Sonnenbrand.
Auf den städtischen Bus zurück zum Hotel warteten wir eine Stunde.

Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings
Tomb of the kings