Helsinki

Red-Bull Sprungschanze im Hafen von Helsinki
Es war an diesem grauen Tag, dem ersten Februar, als der Grundstock für die Reise nach Helsinki gelegt wurde.
Das Hotel war schnell gebucht, und die Temperaturen in Helsinki werden wohl noch beträchtlich steigen bis wir im März fliegen.

In der Woche vor der Reise waren es aber immer noch -14°C bis -8°C kalt. Am Tag vor dem Abflug ist in Helsinki jedoch der Sommer ausgebrochen und das Thermometer über die 0°C Grenze gestiegen.

Am Abend vor dem Flug haben wir den check-in schon erledigt. Die Fahrt zum Flughafen war locker mit der S-Bahn und die Wartezeit auf dem Flughafen ging schnell vorbei.

Suomenlinna Nachdem wir wir finnisches Festland erreicht hatten und unter der Wolkendecke waren konnten wir schon sehen was uns die nächsten Tage erwartete - jede Menge Schnee. Nach der Landung in Helsinki haben wir den finnair-Bus Zum Bahnhof genommen. Die Straßen waren dunkel und naß, Der Schnee war zu Pyramiden aufgehäuft.
Wie schon von kundiger Stelle beschrieben, fanden wir den Weg vom Flughafen zum Hotel auch leicht; aus dem Bus zum Rautatieasema, an der Hauptpost vorbei, rechts hoch zum Hotel. Der dicke Eispanzer, der teilweise noch auf den Gehwegen lag, war mit Schotter durchsetzt.

Suomenlinna Suomenlinna Für einen Besuch hatten wir uns Suomenlinna auf den Plan gesetzt. Mit Plänen die wir im Hotel fanden, machten wir uns auf den Weg.
Die Innenstadt hatte ich mir schon etwas größer vorgestellt. Schnell war der Hafen in Sicht, aber der Weg zum Anlegesteg der Fähre war es zu fuß dann doch weit. So sahen wir aber das merkwürdige Gerüst, welches gerade am Hafen aufgebaut wurde. Für mich war das schon ein Alptraum hochzusehen. SuomenlinnaSuomenlinnaEs sollte ein paar Tagen später eine Skisprungschanze sein.
Die dicke Eisschicht im Hafenbecken ließ anfangs Zweifel an der Fahrt zur Insel aufkommen, die kleine Fähre hatte dem entsprechend zu kämpfen. Die "Sveaborg", die von den Finnen "Viapori" genannt wird, wurde Mitte des 18ten Jahrhunderts von den Schweden mit großen Aufwand erbaut als strategischer Stützpunkt in der baltischen See. Heute ist es hauptsächlich ein Ausflugsziel und Stützpunkt der finnischen Marine.
Suomenlinna Durch die starke Kälte der vergangenen Wochen gefrohr das Kondensat der nur 3° kalten Luft an den kalten Mauern. Für das Auge eine schöne Angelegenheit.

Temppeliaukio Kirkko Temppeliaukio Kirkko ist eine Kirche ohne Turm, 1969 von Timo und Tuomo Suomalainen in einem Granitfelsen erbaut, ist sie eine Halle zur inneren Einkehr und Ruhe. Auf den Wänden im Fels ruht eine lichtdurflutete Kuppel aus Holz und Beton. Der Raum entsagt jeglichem Mammon.
Sehenswert, wie auch die Innenstadt von Helsinki

Das Sibelius MonumentDas Sibelius Monument liegt in einem schönen kleinen Park in der Nähe des Olympiageländes. Von der Straßenbahn 3T ist es mit ca. 10 Minuten Fußweg leicht zu erreichen. Das Sibelius MonumentAuch hier viel Schnee und Eis, rund um das Denkmal. Wir hatten Mühe aufrecht zu gehen - man tut was man kann.
Auf dem Weg zurück kommt man am Sraßenbahnmueseum vorbei.
Das Olympiagelände haben wir nicht besucht, Der Turm des Olympiageländeaber ein Bild haben wir mitgebracht.

Für viel mehr Besichtigungen blieb uns zu wenig Zeit, wollten wir auch noch shopping machen. Trotz der höheren Preise in Finnland habe ich das ausgiebig genutzt. Hier gibt es bessere Deutsch-Finnische Wörterbücher als in Deutschland.










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