Panoramatour 2010


10. Januar 2010
Es ist seit einigen Tagen recht kalt hier in Deutschland, doch erst am Wochenende gab es den erhofften richtigen Schnee. Gestern und heute habe ich die ersten Trainingseinheiten für die kommende Tour absolviert.
Ich möcht nicht als Weichei hinter dem Hundeschlitten aufschlagen wenn die Hunde mal 10 Meter gelaufen sind.


31. Januar 2010
Zum Ende der Woche und am Wochenende hat es tüchtig geschneit. Es ist nur gering unter Null, aber zum Glück leichter Wind. Die Sonne blinzelt zwischen den Wolken durch. Ich suche mir meinen Weg mitten durch den frischen Schnee. Auf den Wegen laufen geht ja ohne Probleme.
Die Schneedecke liegt geschlossen vor mir. In Deutschland ein Traum. Die Autofahrer haben es in diesen Tagen nicht leicht - was ich so höre.


Am Tag vor meiner Abfahrt sollte es eigendlich schneien, es war jedoch nur bewölkt. In Lappland wird mich besseres Wetter erwarten, dort scheint die Sonne. In Helsinki ist es nur etwas kalt.

Samstag 13.3.2010
Um 4:05 Uhr werde ich geweckt. Sonst höre ich den Wecker nie, denn das ist die Zeit für die Frau. Heute wollte ich erst um halb sechs aufstehen – es reicht. Erst mal den Computer anmachen und sehen was das Wetter in Finnland sagt. Sieht aber gut aus und der Flug soll auch pünktlich gehen. Zwei Kaffee und schon ist es Zeit die Sachen zum Auto zu schleppen. Die Fahrt zum Flughafen ist fast wie immer – fast nur Holländer unterwegs. Am Check-in sind wir zehn Minuten bevor er geöffnet wird und nach weiteren zehn Minuten habe ich mein Gepäck abgeben. Zeit für eine Zigarette, bevor ich zum Frühstück zu der Fastfood - Kette gehe zu der niemand geht und den Flugzeugen zusehe. Die letzte Zigarette, vor dem Eingang in den Transitbereich, es zieht sich. Warten erscheint hier immer länger. Der Typ hinter mir, etwas hektisch, beschwert sich beim Personal, aber die können nichts machen, womöglich ist es ihnen auch gleich. Auf dem Weg zur Maschine finde ich eine Raucherlounge – gut jetzt die Allerletzte. Es wird auch keine Möglichkeit mehr geben bis ich mein Ziel erreiche, das weiß ich aber in diesem Moment noch nicht. Der Bus bringt uns zu einer Vorfeldposition. Wegen des starken Verkehrs heben wir etwa eine viertel Stunde später ab. Warum mache ich mir deswegen Gedanken? Ich habe heute nichts anderes zu tun als zu fliegen. Nach dem Start kann ich die Baustelle der neuen Startbahn gut von oben sehen. Im Bau sind bereits zwei Überführungen über die Autobann. Über den Wolken scheint die Sonne und ich bin dem Ziel viel näher.

Den ersten Kontakt mit den Mitbewohnern habe ich überlebt - sie scheinen in Ordnung zu sein!
Beim ersten Kontakt mit den anderen Gruppen im Restaurant kenne ich noch einige Leute aus Frankfurt. Eine dunkele Gestalt fällt mir auf - die Gestik. Als er anfängt zu reden tippe ich ihn im Halbdunkel an und frage: "Na wieder mal auf Weicheiertour?". Es ist Erwin, den ich von der ersten Tour hier in Äkäskero kenne.
Mit der "Weicheiertour" ist die Wildnistour gemeint, denn sie ist für Rookies geeignet, die wir alle irgendwann einmal waren. Weicheier sind nur diejenigen die einen solchen wunderbaren Event abbrechen und sich vorzeitig abholen lassen.


Sonntag 14.3.2010
Morgens werden wir mit dem Bus in der Lodge abgeholt. Wir fahren mit unserer Ausrüstung zu den Schlitten und den Hunden. Die Schlitten sind neu und sehen anders aus als ich sie kenne. Der erste Tag auf dem SchlittenSie haben flexiblere Kufen aus Aluminium und sind leichter. Unser erstes Mökki in Kuusijärvi
Meine Hunde sind Hullu, Hayat, Kodiak, Zoltan, Zar und Branco. Zoltan und Zar sind Im Rennteam, Kodiak ist im Coming Up Team als Nachwuchstalent.
Wollen wir hoffen dass wir ein gutes Team werden. Dass der Schlitten sich nicht fahren lässt wie bisher merke ich in den ersten engen Kurven. oft stehe ich im Tiefschnee und muß den Schlitten heraus hiefen. Die Lösung habe ich noch nicht. 35 km fahren wir bis zum Kuusijärvi.


Montag 15.3.2010
Die Gruppe ist weit auseinander Die Gruppe ist weit auseinander
Wir fahren über größerre Seen und mit 55 km eine längere Strecke nach Kirkerön Vuokratupa (Finn: Miethütte in Kirkerö). TobleroneDas Wasserloch im See ist tief zugefrohren und wird von uns mit einem "Bohrer" und einer schweren Stange geöffnet. TobleroneWasser brauchen wir dringend für die Suppe. Holz für die Sauna Heizung und zum Kochen bereiten wir anschließend vor. Noch gibt es Holz, aber nie nächsten brauchen auch welches. Das Outhouse bekommt den Namen Toblerone. Dort gebe ich mir einen Gong (Holz auf Holz) am Eingang. Dieses Häuschen benutzt man mit gebeugten Knien!


Dienstag 16.3.2010
Hier ist einfach nur WinterAuf Tour heute ist es kalt und windig. Hier ist einfach nur WinterSchnee wird durch den Wind aufgewirdbelt und setzt sich auf Hunde und Kleidung. Auf einer langen Anfahrt über den Palojärvi erreichen wir nach 68 km den Platz Galtotieva mit den Hütten. Unsere Teams werden zwischen Pfosten "geparkt". Der Schnee ist tief, unten am See.
Meine Jungs sind hier auf der linken SeiteDie Hunde würden die Schlitten mit den Ankern wegziehen. Branco fängt an zu heulen weil er an der hintersten Ecke des Platzes liegen muß. Die Fahrt war gut.
Die Schlitten lassen sich doch lenken, man muss nur die Bremse auch benutzen.
Wir haben Strom und ich kann die Akkus laden. Abends gehen wir in das Restaurant in der Tankstelle essen. Die Tankstelle liegt an der Strasse 93 nach Kautokaino, dementsprechend ist hier viel in Norwegisch beschriftet und die Preise an den Zapfsäulen in NOK.


Mittwoch 17.3.2010
Die Sonne zwingt uns dazu die Sonnenbrille zu benutzen Der Blick wird weiterMorgens vor dem Frühstück ist es frisch, -15°C. wir gehen wieder zur Tankstelle. Nach der täglichen Routine, Klamotten und Zeug zum Schlitten schleppen, einpacken, Hunde anschirren und zeitgleich alle Teams an den Ganglines zu positionieren, Fahrt über die Ruijantie, die Hauptstrasse.
Heute fahren wir 80 km nach Hirvasvuopio, Endlose Weite Das bin ich das ist die Hälfte der Strecke zwischen dem Palojärvi und Kilpisjärvi.. Die meiste Zeit fahren wir auf einem Skooter-Trial schon oberhalb der Baumgrenze. Branco hat seine Neck Line durchgebissen und läuft immer links außen. Zar läuft dafür links neben der Gang Line. Die sieht dadurch aus wie die Donau. meine Hunde sind nach der Strecke etwas müde. Das ist sicher auch der ineffektiven Laufkultur an diesem Tag zuzuschreiben.
Offensichtlich bin ich alleine Hier wird das Wasser aus dem Fluss geholt. Mir ist nicht ganz wohl als ich sehe wie dünn das Eis ist. Chr. tritt das Eis mit dem Fuß weg und wir schöpfen das Wasser mit den Eimern direkt auf dem Fluss. Die Hütte Hirvasvuopio Hier oben hört man das Wasser unter dem Eis plätschern Auf dem Dach der Hütte liegt ein Solarpanel, hier gibt es elektrisches Licht. Die Freude hält lange an. Plötzlich ist es dunkel. Wir suchen nach Kopflampen und Kerzen.
Ich spühre die Fahrt in den Knochen. Wenn ich ruhig am Eingang stehe habe ich das Gefühl das sich die Hütte unter meinen Füssen bewegt. Wir sind nur ca. 1,5 km von der Norwegischen Grenze entfernt. Telefonempfang ist möglich, reicht aber nur für SMS. Gegen Abend haben wir um minus19°C


Donnerstag 18.3.2010
Bei -35°C starten wir Trailmarkierung An diesem Morgen haben wir Rekordkälte bei minus35°C als wir uns zu den Hunden aufmachen. Zar lasse ich heute links und Branco rechts laufen. Auf der Langen Strecke die wir vor uns haben ist das besser. Da kann ich heute kein Chaos gebrauchen. Nach einigen Stunden kommen mir die Gebirgszüge, die in Sicht kommen, bekannt vor. Hullu und Hayat Zoltan's Neckline ist durchgebissen Die Zäune sind für die Rentiere Es dauert aber noch Stunden bis wir diese Berge bei Kilpisjärvi erreichen. Eine steile Abfahrt führt uns dann durch den Wald vor die Stadt. Nach den langen Strecken auf der Hochebene eine willkommene Abwechslung für uns. Die Hunde toben sich aus und jagen den Berg hinunter. Sie wollen auf ein sicher zu fahrendes Tempo gebremst werden und nur schneller als der Schlitten sein. Die feinen Äste der Bäume sind ein weiterer Grund die Sonnenbrille nicht abzunehmen. Kun enkelit matkustat – Wenn Engel reisen, dann scheint die Sonne.
Aussicht vor unserem Haus Unser Haus Die Hunde haben wir auf ihre Plätze gebracht und wir sind auf dem Weg zum Haus. Ich habe das Gefühl die Kälte ist von uns gegangen uns rechne mit +5°C. es ist aber immer noch 9°C unter Null. Zwischendurch melde ich mich daheim in Deutschland, wir haben wieder Service für die Handys. Haus Nr. 13 ist riesig mit sehr viel Platz für uns alle, es muss niemand Kochen oder Holz hacken. Hier ist auch unser Depot. Reto und Thomas bringen Futter und Ersatzkleidung.


Freitag 19.3.2010
Hier haben wir den See wieder verlassen Wir sind zurück gefallen Morgens Abfahrt über den See. Die Hunde sind kaum zu bremsen und jagen über das zugeschneite Eis. Allgemeine Pause Die Herberge Über einen Fluss verlassen wir den See und biegen auch bald Richtung Westen in die Botanik ab. Heinz, unser Guide, schaufelt mit den Händen einen Trail für die Hunde durch den tiefen Schnee auf dem Hang.
Der kalte Wind beißt sich durch meine Handschuhe.
Von dort unten kamen wir her Der Pältsä Am Abend Zum Glück habe ich Wärmepads für die Handschuhe dabei – sehr komfortabel. Unterhalb des Passes sehen wir oben schon die Skidoo stehen. Dort fahren wir hoch? Die Hunde machen das locker. Oben angekommen sehen wir schon die Pältsä Hütte, Unser erstes Quartier in Schweden. Hier in der Hütte gibt es Krankheitsfälle – ein Virus. Der „Stugavärt“ weist uns unseren eigenen Küchenbereich und auch eine eigene Toilette zu. Die Kranken erweisen sich später doch schon als sehr fidel.


Samstag 20.3.2010
Der Pass Tiefer Schnee Die Nacht am Pältsä war kalt. Das Meiste der Strecken fahren wir in tiefem Schnee auf einem Skidoo Trail. Höhe der Strecke 1000 m. Es hat wieder Erwarten und Vorhersagen nicht geschneit, wir hatten bisher nur Sonne. Die Hunde haben reichlich zu arbeiten, tun das offensichtlich gerne. Am Rostujaure geht abends ein kalter Wind bei ca. -20°C.





Sonntag 21.3.2010
Auf dem Torneträsk Die Zelte Eine weite Strecke sind wir über der Baumgrenze gefahren. „Unten am Wald hat's Elche“ sagt Heinz. Die haben wir hinten zwar nicht gesehen, aber dafür eine rasante Abfahrt. Das Wetter ist super, den gestern voraus gesagten Schnee haben wir nicht. Die Hunde laufen gut als wir zum Torneträsk kommen. Die Zelte Auf dem Torneträsk Die Fahrt aus dem See begeistert mich nicht so sehr, der Schnee ist verblasen und wir fahren auf dem blanken, tiefschwarzen Eis. Ich traue dem nicht. Nach 84 Kilometern, viele davon auf dem See, haben auch die Hunde von Heinz keine Lust mehr und müssen geführt werden. Der Wind ist kalt. Das Zelt, ein zwei Mann Iglu, teile ich mit Christian. Der Aufbau gestaltet sich etwas chaotisch, auch weil es kurz vor Ankunft angefangen hat zu schneien. Am Lagerfeuer genießen wir bei molligen 10° unter Null und Schnee unser Chili con Carne. Später haben wir ja das Zelt. Ich brauche eine Ewigkeit biss ich mich in den Schlafsack massiert habe und schlafe.

Montag 22.3.2010
In Abiskoraure In Abiskoraure Die Nacht war etwas unbequem und uneben. Ich habe schon besser in einem Zelt auf Schnee übernachtet. Über Nacht hat es 10 cm geschneit. Um halb sechs gehen wir raus aus dem Schlafsack und rein in die kalten Klamotten. Schnell alles packen, das Zelt abbauen, nass zusammenrollen und im Schlitten verstauen. Die Ersten fahren schon los, die Hunde toben und reißen an den Seilen. Mein Schlitten ist noch offen ich suche neue Handschuhe in meiner Tasche. Die Alten könnten innen nass sein. Schnell noch Wärmepads präparieren und in die Jacke stecken. Meine Finger sind kalt. Die Handschuhe passend in Jacke stecken, während der Fahrt kann ich nicht suchen. In Abiskoraure In Abiskoraure Als ich den Schlitten zu mache springen die Hunde in die Seile. Ohne Handschuhe fahre ich los. Es schneit, so werden die Hände nicht trocken. Also würge ich die Handschuhe über die Finger. Die Strecke bis Abisco will nicht enden und ist mühsam mit Schnee und Wind. Es gibt hier keinen Trail auf dem wir fahren können. Über dem See ist nichts zu sehen, wir haben nur das Südufer zur Orientierung. Erleichterung gibt es erst als wir in Abisco in die Bucht kommen. Unter der Strasse von Kiruna nach Narvik gibt es eine Unterführung, so brauchen wir nicht die Strasse zu kreuzen. Über die Strassen des Ortes fahren wir Richtung Bahnhof. Die Autos überholen erst links dann rechts. Fünf Schlitten kommen über den Bahnübergang drüber dann gehen die Schranken runter. In Abiskoraure In Abiskoraure Lea und ich müssen warten bis der lange Güterzug nach Kiruna durch ist. Wir müssen auch die Strasse noch überqueren. Die Schranke geht auf und nach wenigen Sekunden blinkt das Licht wieder und die Schranke geht runter. Wieder Warten bis ein anderer langer Güterzug Richtung Narvik durch ist. Ich gebe den Fahrzeugen hinter uns Zeichen damit wir ohne Probleme dort rüber kommen. Heinz Hat schon mit den Autofahrern auf der anderen Seite gesprochen. Die Anderen warten schon auf uns. Es muss schnell weitergehen damit die Hundeteams keine Beißereien untereinander anfangen. Als ich wieder losfahren ist bei den Hunden wieder alles in Ordnung. Hier gibt es einen Trail der uns nach Abisco Jaure führt. Nach sechs Stunden Fahrt erreichen wir die Hütten am See.

Dienstag 23.3.2010
Große Pause Große Pause Morgens beim Frühstück fängt es an zu schneien. Es ist angenehm in einer warmen Hütte zu frühstücken. Mein Schlitten steht nah an der Hütte und ist schnell beladen. Die Fahrt startet leicht durch den Wald. Bald haben wir den ersten Anstieg der gut zu schaffen ist durch die Hunde. An diesem Morgen haben wir nur -8°C. nach einem weiteren Anstieg erreichen wir einen kleine unbewohnte Rentierstation. Die Aussicht unterbreitet uns ein großes Tal. Jetzt geht erst mal nur bergab. Große Pause Große PauseDie Temperatur steigt in der Sonne über den Nullpunkt, aber der Wind ist noch kalt. Mir gefällt es hier in den Bergen. Ein steil abfallender Hang ist vor uns. Einer nach dem Anderen verschwindet hinter der Kante. Das macht Laune, die Hunde geben wieder Vollgas. Unten angekommen ist er mal Pause angesagt. Nach zwei Minuten wird es ganz still. Gute AussichtUnsere 42 Hunde liegen im Schnee und ruhen sich aus ohne zu bellen? So etwas habe ich noch nie gesehen. Die Pause war lange. Über den ersten Eisflächen ist Wasser zu sehen. Die Eisüberfahrten werden immer länger. Ich mache viele Videos und Bilder. Stellenweise kann man tief in das Eis sehen, mit seinen Rissen und Lufteinschlüssen. An einem riesigen Eishügel, die Kamera habe ich nicht zur Hand, aber den Fuß auf der Eisbremse, ist es mir dann doch passiert. Mich hat es mit dem Schlitten auf das Eis geprügelt. Große Pause Gute Aussicht Die Hunde haben vorher einen kleinen Bogen gemacht um außen herum zu laufen. Sag das mal dem Schlitten. Hullu und Hayat rufe ich mehrmals an damit sie stehen bleiben, bis dahin zerren sich mich und den liegenden Schlitten übers Eis. Einige hundert Meter weiter erreichen wir die Hütten. Auch hier gibt es Erkrankungen. Wir bekommen WC Nummer 3, kurz „Nr.3“, und den Rat unsere Hände mit dem Desinfektionsmittel einzureiben. Es ist nichts anderes als Brennspiritus (da brauchen wir nur noch Cola ….) Es ist die letzte Nach in einer Hütte in der Nähe der Hunde, schade drum –wir hatten eine gute Zeit miteinander.

Mittwoch 24.3.2010
Gute Aussicht Das Ende naht Nach dem gemütlichen Frühstück starten wir zu letzten Mal. Weiter über das Eis. Wir werden um elf Uhr in Nikkaluokta erwartet. Hier wird das gesamte Equipment mit den Hunden auf einen VW Bus mit Hänger und einen LKW verladen. Dann Rückfahrt nach Äkäskero in Finnland. An der Strasse sieht uns ein Elch nach. Dieser sonnige Tag endet mit den Abendessen im Advanced-Haus.





Donnerstag 25.3.2010
Die Ausrüstung Die Leinen werden geprüftNach dem gemeinsamen Frühstück werden wir um 9 Uhr mit dem Bus abgeholt. Im Camp werden die Schlitten gereinigt nachgesehen und gerichtet. Nachdem wir sie für die nächste Tour teilweise präpariert haben gibt es die obligatorische Suppe in der Kota. Wir haben noch viel Zeit nach unseren Hunden zu sehen. Wegweiser Ich frage auch den 3 Welpen vom Sommer und Heinz sagt mir dass sie oberhalb von „Yukon“ sind. Dort habe ich sie auch gefunden – etwas größer. Gemeinsam, Christian haben wir nicht mehr gesehen, gehen wir 8 km vom Camp in die Lodge, hintereinander wie die Gänse auf dem Hundeschlitten- und Skidootrail. Danach war ich fertig. Nach dem Duschen bleibt nicht viel Zeit bis zum opulenten 7 Gänge Menü. Nach dem Mal und einigen „Oluta“ (Fin. - Bier) ist nur noch Koje angesagt.

Freitag 26.3.2010
Das Eisloch Das EislochSpätes Aufstehen war angesagt, ich bin trotzdem schon früh auf den Beinen. Nach dem langen Frühstück gehen wir in die Hütte. Christian ist mit den Ski unterwegs. Mit -8°C ist es draußen sehr warm. Am frühen Mittag beschließen wir die Sauna anzuheizen. Mittags waren wir dort und sind durch das Eisloch auch in den See gegangen. Nach der Suppe im Restaurant machen wir noch einen kleinen Rundgang um den See. Vor dem Hotel unterhalten wir uns mit Heinz und Petra in der Sonne. Abends gebe ich meine Ausrüstung zurück

Samstag 27.3.2010
Frühstück bis 9 Uhr, dann fährt uns Thomas nach Kittilä zum Flughafen, wo wir zusammen die Heimreise über Helsinki antreten.

Zum Schluss
Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken die diese Reise zu einem angenehmen Erlebnis gemacht haben:
  • den Teams in der Lodge und im Hundecamp,
  • meinen Mitreisende für die Hilfe und immer ein offenes Ohr (keine Verletzung, man konnte gut mit ihnen quatschen),
  • den Hunden, die uns durch die Botanik gezogen haben,
  • Heinz, unserem Guide. Er hat uns verantwortungsvoll geführt und Sorge getragen dass wir nicht verhungern.

Nachtrag vom 18.4.2010 Es ist schön dass ich diesen Termin für die Reise gewählt hatte. Nicht auszudenken wenn ich jetzt dort oben sein wollte. Ich hätte gar Probleme gehabt dort hin zu kommen (heim kommt man immer). Nach wie vor sind fast alle Flüge von und zu meinem Heimatflughafen Frankfurt annuliert. Das Wetter hat sich nach meiner Rückkehr auch geändert - es ist viel wärmer geworden.


1998 - 2013 Gerhard Berkefeld-Drucks
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