Skandinavien 2014

Am frühen Montag Morgen,
Auf dem Schiff An unserer Hütte kurz nach Mitternacht, brechen wir in Limburg auf. Unser Ziel ist das über 1000 km entfernte Hirtshals am nördlichsten Ende Dänemarks.
Von hier geht unser Schiff nach Christiansand in Norwegen. Die Kosten der Überfahrt sind erheblich, und mit 250 € sehr teuer, es ist Hauptsaison.
Das erste Ziel dieser Reise ist Lindesnes Fyr, jedoch erst am nächsten Tag wir finden kurz vorher eine Hütte für die erste Nacht.


Dienstag
Bild aus den alten Bunkeranlagen Blick auf Lindesnes Fyr, Norwegens südlichstem Punkt Die Küste bei Lindesnes in Lindesnes, wir sind wieder hier und es regnet wider erwarten gerade nicht. Jetzt sind wir im Urlaub. Starker Wind weht uns um die Ohren, aber dadurch ist es trocken.
Am frühen Nachmittag setzen wir dir Reise richtung Norden fort und fahren Richtung Bykle. Die erste Pause machen wir an einem kleinen Parkplatz an einem See mit Wasserfall, bald darauf den nächsten Halt im Setedal an einem flachen Wasserfall. Die Felsen sind auf weite Flächen glatt und begehbar.
In Bykle auf einem Parkplatz treffen wir weitere Deutsche, die auf dem Parkplatz auch übernachten wollen. Sie kommen aus Franken, wie wir im Gespräch Rastplatz an der Strecke Rastplatz an der Strecke Im Setedal, an diesen Fällen gehen die Kinder schwimmen Das Wasser ist nicht sehr warm erfahren. Sie beschweren sich weil sie jetzt unseren "Prunk-Bischof" am Hals haben.
Das Übernachten auf den Parkplätzen in Norwegen ist untersagt, ist dort auf Schildern zu lesen.

Mittwoch
Im Südwesten Norwegens liegt auch im Sommer Schnee An der Strasse am Latefoss Der Troll wacht über Buskerud Es ist etwas frisch in dieser Nacht, und wir sortieren erst mal die Knochen beim Kaffee. Des Weiteren fahren wir bekannte Strecken auf denen wir währen der letzten Skandinavien Touren schon mal waren. Tags über steigen die Temperaturen schon mal auf 23°C und es ist ungewohnt warm.

Im Südwesten Norwegens liegt auch im Sommer Schnee Spuren in Stahl geschnitten Stabkirch von Nore Schöne Spiegelungen Das Numedal wollen wir besuchen, wir klappern die Stabkirchen ab um die Älteste der Norwegischen Stabkirche zu finden. Vor vielen Jahren waren Stabkirch von Nore wir dort schon mal, wissen aber nicht mehr wo.
In Nore weden wir fündig. Hinein können wir nicht mehr das geht erst am nächsten Morgen ab 10 Uhr, da hätten wir zu lange warten müssen, so machen wir uns auf den Weg zurück und nächtigen die nächste Nacht auf dem Fjell vor Geilo.




Donnerstag
heute Nacht hatten wir eine Hütte in dem Ort Atna für 800 Kronen, das enspricht ca. 100 €. Die letzten beiden Nächte haben wir im Bus geschlafen und gönnen uns für diese Nacht eine Hütte.
Hier in Norwegen ist es kalt und unangenehm, die Wolken wie eine durchgehende Decke.
Mit Richtung Röros sind wir heute über Lillehammer auf der E6 gefahren, um dann irgendwo nach rechts in die Berge zu entschwinden um nach der Fjällüberfahrt hier in Atna aufzuschlagen. Morgen wollen wir, Norwegen verlassend, über Röros nach Ljungdalen in Schweden fahren um dann den weiteren Weg Richtung Finnischer Grenze zu finden.

Freitag
So sieht das von hinten aus Unser Übernachtungsplatz In Norwegen auf dem Fjell hab ich mir einen fetten Steinschlag von einem vor mir schleichenden Norweger eingefangen, mit 60 km/h einen dicken Stein auf die Windschutzscheibe bekommen, das hat mich schon geärgert.
Dafür sind wir bald in Schweden, und auf dem Inlandswägen sind wir schnell mal 640 km weiter gekommen. Heute sind wir bis Dorotea gekommen und übernachten im Auto. Wir sind ein gutes Team und so ist das Abendliche und Morgendliche Umbauen des Bullis in eine Schlafkoje schnell passiert. Die bisherigen Nächte im Auto waren jedoch etwas kühl.

Samstag
Die Flüsse in Schweden werden breiter Rastplatz Kemijoki in Rovaniemi Kemijoki in Rovaniemi auch an diesem Morgen ist es kühl, es regnet zuweilen. Unser Ziel für diesen Tag ist Die Grenze zu Finnland, Tornio.
Schon im Norden Schwedens ist es feucht und schwühl und viel wärmer. Tornio ist wichtig um zu tanken es ist auch nicht mehr früh am Tag und Samstag. Glücklicherweise finden wir ein Tankstelle ohne Automaten.
Mit vollen Tank ist der Tag gerettet. Wir können uns auf die Suche nach einer Hütte machen, wir müssen duschen. Spätestens in Rovaniemi gibt es Hütten und so ist es das erklärtes Ziel, wenn sich vorher nichts Anderes findet. Der Campingplatz mit den 3 Sternen am Kemijoki hat auch eine Hütte für uns. Wir mieten uns für 2 Nächte ein, chillen und erholen. Die Spaghetti an diesem Abend gibt es nicht. Der Lidl ist schon geschlossen.

Sonntag
Kaffee auf der Terrasse Am Polarkreis Joulupukin Pääpostikonttori - Nikolausens Hauptpostamt Der Morgen fängt in aller Ruhe an, ohe Hektik und Mücken. Draußen ist es schon früh warm. Wir suchen ein paar sommerliche Klamotten raus und rüsten uns für einen Besuch am Polarkreis. Das ist Pflicht, dort sieht man ob viele Touristen in der Gegend sind.
Mit dieser Hitze hätten wir hier nicht gerechnet - +25°C im Schatten. Lidl ist heute ab Mittag Neljä oluet - das ist schon fast eine Investition Mit das Beste was es hier gibt Jetzt eine Erfrischung wieder geöffnet, wir waren zwischen durch dort um einzukaufen bevor er schnell wieder schliesst. Heute Abend wird es Spaghetti geben.
Als wir des Kommerz überdrüßig werden fahren wir zum Santa Land, dort ist aber Sonntags geschlossen. Jetzt haben wir den Nachmittag "frei". Es ist warm und bietet sich an vor der Hütte ein paar Biere zu zischen.


Montag
Die Gegend wird einsamer Idylle am See der letzte Morgen in Rovaniemi, wir laden das Auto, noch mal kurz zu Lidl, Pfand abgeben, und schon geht's weiter Richtung Kuusamo, wir wollen zu Border Inn, ehemals die „Strengsten Eltern der Welt“.
Kuusamo und die 40 km entfernte Strasse, in Sichtweite zur Russischen Grenze zu finden ist nicht das Problem, Aber die Hausnummer 7-9 finden wir nicht, sind aber bis Nummer 70 rein gefahren, in diese verlassene Gegend, haben nachgefragt, aber trotzdem nichts gefunden.
Rentiere auf der Strasse Junges Retier Es ist nicht mehr lustig und wir fahren zurück, auch die Fliegen hier sind heute ein Problem. Nix wie weg. Wir lassen Kuusamo hinter uns und fahren Richtung Kemi.
Vor Ruka sehen wir einen Hinweis für Hütten. Die Frau und ich möchte nach diesem heißen Tag ungern im Auto bleiben.
Die Hütte kostet als "Spezial Offer" 80€. Ein Schnäppchen mit 3 Schlafräumen jeweils mit Dusche / WC, Ess- und Aufenthaltsraum für 6 Personen, Sauna mit 2 Duschen und einem WC. Gemeinsam mit der Hütte nebenan haben wir einen BBQ Grill im Anbau. Den offenen Kamin und die Waschmaschine nutzen wir nicht, aber die Spülmaschine und die Sauna.
Wie ich später im Internet feststelle kostet diese Luxus Herberge 200€ pro Nacht.

Dienstag
Polarkreis in Tuulenpäsä Kaffeepause in Tuulenpäsä Der Platz für die Nacht wir packen unsere Sachen und fahren weiter Richtung Äkäskero. den Polarkreis kreuzen wir in Tuulenpesä (Windnest). Hier steht ein riesiger Schneemann aus Draht und Plastikfolie, und hier gibt es einen Parkplatz und ein Cafe. Die bunt bemalten auf dem Kopf stehenden Blumentöpfe dienen als Aschenbecher. Es ist ein gemütlicher Platz wo man draußen ein schattiges Plätzchen oder drinnen bei Kälte einen warmen Unterschlupf finden kann. Die Bänke und Tische auf der Terrasse sind aus dicken Balken. Zur Zeit ist heiß wie nie und das Thermometer im Auto zeigt 29°C. Die Fliegen und Mücken sind eine Plage.
Auf der Weiterfahrt finden wir ein großes Schild mit Hinweis auf ein Denkmal und die Kämpfe um Mäntyvaara im Dezember 1939. Solche Stätten gibt es mittlerweile einige hier oben in Finnland.

Auf einem Parkplatz, hier zeugen große Ölflecke, Holzreste und Baumstämme sowie ein zu einem LKW gehörigen, abgestellten Ladekran davon dass hier eine Holzumladestelle ist. die Ölflecken sind Hydrauliköl vom Ladekran. Auf diesem Areal, hier stehen in gebührender Entfernung auch noch 2 3,8 Meter tiefe Abfallbehälter die noch eineinhalb Meter über dem Boden stehen, suchen wir uns eine geeignete Stelle um im Bus unser Essen zuzubereiten. Draußen fressen uns die Mücken. Der Gaskochen steht auf dem Teppich zwischen den Beinen, aber es ist ausreichend Platz.
Nach 370 km an diesem Tag erreichen wir den Ylläs-Aakenus-Pallas-Ounas Nationalpark.
In der Nähe der Einfahrt zum Hotel finden wir einen Platz im Wald der sich offensichtlich zum Übernachten eignet. es ist 21:30 Uhr, wir haben keine Bleibe und hier gibt es Schatten und Mücken.

Mittwoch
In Äkäskero In Äkäskero Kilpisjärvi Über Nacht hat es nur weinig abgekühlt, aber es reicht dass die Insekten die Sonne suchen und sich nicht sofort auf uns stürzen als wir das Auto verlassen, muss ja mal sein.
Nach dem Kaffee geht die Fahrt Richtung Ylästunturi. An einem Bach an der Strasse wascht die Frau Jeans aus - ein Missgeschick. Für den Fall dass wir etwas trocknen wollen habe ich Draht mit genommen den ich quer durch das Auto spanne und wo die Hose währen der Fahrt auch durch den Wind der offenen Fenster getrocknet wird.
Auf dem Berg suchen wir den Parkplatz, von hier haben wir eine gute Aussicht und die Möglichkeit die Hose in der Sonne zu trocknen. In Yläs, im Cafe des Supermarktes,frühstücken wir bevor wir in das Hundecamp Äkäskero fuhren.
Andrè, unser letzter Guide ist nicht da, er hat frei. Schade, ich hätte ihn gerne wieder mal getroffen. es ist heiß hier und auch sehr ruhig. Sicherlich auch ein ungewohntes Wetter für die Hunde. Wir fahren weiter. In Muonio gibt es den Laden für die Andenken, wir brauchen noch Einiges. Im angeschlossenem Restarant gehen wir Thailändisch essen. In dieser ländlichen Gegend, im hohen Norden Finnlands hätte ich damit nicht gerechnet. In Munio ist die Kreuzung der E8 und der Rouvaniementiesonst aber nicht viel mehr und so fahren wir wieder weiter.
Von mir angedacht war dass wir auch noch mal nach Nikkaluokta nach Schweden fahren, aber die Idee an Kilpisjärvi, im Dreiländereck Finnland-Norwegen-Schweden ist besser, hier ist auch der Sprit führ die Rückfahrt billiger. Noch bevor wir den Übergang nach Schweden in Karesuvanto erreichen, finden wir einen Laden wo wir endlich unseren Fisch bekommen. Etwas sehr Positives an diesem Tag. Jetzt brauchen wir noch die Hütte für die Nacht, das muß sein.
Bis Kilpisjärvi ist keine Hütte zu finden, und auch dort ist nichts zu bekommen. Das Einzige ist eine Haus in dem es kein warmes Wasser gibt. Für die Hälfte, für 40€, bekommen wir die Bleibe. Es gibt einiges mehr was nicht richtig funktioniert, aber die Mücken sind draußen und wir können kalt duschen und den Abend gepflegt ausklingen lassen.

Donnerstag
Alte Brücke am Inlandsvägen In Jokkmokk Jokkmokk Das Dreiländereck liegt im See. wir finden auch den Bootsanleger aber das Boot ist gerade weg und ist noch zu sehen. Die Fahrt dauert jeweils eine halbe Stunde und der Aufenthalt dauert zwei Stunden. Diese lange Zeit wollen wir nicht aufwenden und machen uns auf den Heimweg.
Hier fängt es jetzt an, das Ende der Reise.
Zurück in Karesuvanto fahren wir nach Schweden, nach Karesuando. Dort beginnt die E45, der "Inlandsvägen". Diese Strasse sind wird schon mehrmals gefahren und sie ist die beste Möglichkeit in den Süden von Skandinavien zu gelangen, auch für Norweger. Alle großen Flüsse die in Schweden aus den Bergen zur Ostsee strömen queren diese Strasse. Am Kalix-Älv machen wir eine Eis-Pause. Die Hitze kenne ich nur aus dem Süden.
Bei dem Holländer in Jokkmokk wollen wir den Abend verbringen. Gegen 17:00 Uhr kommen wir an und fahren dorthin. Wenn man von Norden kommt geht's am Kreisel rechts und dann noch 3 km. Die Kühe haben wir schon nicht mehr gefunden und auf der Platz waren keine Hütten mehr frei, Käse verkauft er auch nicht mehr.
Wir werden auf den Campingplatz auf der anderen Seite des Ortes verwiesen. Sechs Kilometer weiter stehen wir auf dem riesigen Parkplatz vor dem Campingplatz. nach einiger Wartezeit, auch hier sind keine kleinen Hütten mehr frei, bekommen wir gesagt dass noch eine Hütte frei wird. In eine halben Stunde können wir rein. wir laufen noch etwas rum, was mich aber nicht sehr erfreut, bis wir die Schlüssel bekommen.
Es ist die teuerste aber auch die beschissenste Hütte die wir in diesem Urlaub haben. Entschuldige diesen Ausdruck, aber eine andere Bezeichnung finde ich dafür nicht. Die Küchenschränke sind schimmelig und riechen auch so. Im Bad sehen wir den Schimmel nicht aber der Geruch ist ähnlich. Etwas anderes zu suchen erscheint wenig erfolgreich.
Die Gute Seite dieses Platzes liegt in der Kinderfreundlichkeit, sie sind hier überall.
Am Tisch vor der Hütte lassen wir den Tag mit Bier ausklingen hier richts es wenigstens nicht.

Freitag
Halten tut uns hier nichts. Nach dem Kaffee sind wir auch schnell weg.
Bald kreuzt der Polarkreis unseren Weg. Ich erinnere mich dass wir bei dem alten Herrn am kleinen See schon mal übernachtet hatten. Wohl hatte uns damals schon der riesige Platz in Jokkmokk nicht zugesagt.
Bis der Laden hier öffnet dauert noch etwas, daher halten wir uns hier nicht sehr lange auf. Noch ein kleines Schwätzchen mit dem neugierigen Deutschen, der zuvor in Auto geguckt hatte, die Hände hat er gerade so nicht benutzt um durch die getönten Scheiben zu sehen.
Wie schon erwähnt überquerten wir einige große Flüsse, die Brücken der alten Strassen dienen heute nur noch den Fussgängern, bis wir wieder in Dorotea sind. Der Name dieses Ortes wird etwas anders geschrieben als der uns bekannte, grieschiche Frauen Name.
Bereits auf dem Hinweg sind wir durchgefahren. Die Suche nach einer Übernachtungstelle verfolgen wir noch nicht nachdrücklich, zuerst benötige ich einen vollen Tank. Ich hab zwar noch 30 Liter drin aber es geht auf die Nacht zu und am Wochenende öffnen solche Einrichtungen erst spät und schließen früh. An den Tankautomaten kann ich nicht tanken. Gegen Acht Uhr Abends werden wir fündig. Eine bemannte Tankstelle mit Butikk. Wir Geiern schon seit Stunden auf ein Eis, hier bekommen wir es und essen es noch auf der Tankstelle.
Eine Stunde später finden wir den Platz für die Nacht im Bus. An dieser Stelle wurde wohl auch Holz verladen. Zwischen den Bäumen ist das Auto nicht schon von Weitem zu sehen. Über den Bergen zieht ein Gewitter auf, stört uns nicht, es kann ja nur kühler werden.

Samstag
Kochen am Inlandsvägen Am Öreälv Die Sonne steht am Himmel als wir unsere schmerzenden Knochen aus dem Bus schieben. Die Mücken sind zurückhaltend und so kann ich mit dem Hocker vor der Schiebetür erst mal heißes Wasser für den Kaffee bereiten. Der Morgen hat etwas Heimeliges, der klare Himmel verspricht einen angenehmen Tag. Bereits nach nicht mal zwei Stunden, Früstück bestand aus Kaffee mit Milch und Zucker denken wir an warmes Essen. Tagsüber ist es wegen der Mücken einfacher und außerdem ist es noch relativ kühl.
An einem Holzumladeplatz - merkst du was? - finden wir die passende Stelle. Mittagessen um halb elf ist für uns kein Problem. Ein Plätchen im Schatten unter einem Baum ist schnell gefunden, ein Baumstamm und der Klapphocker sind unsere Sitzmöbel. Unser alter Gaskocher, den wir schon seit Jahrzehnten mitführen erweist uns immer noch gute Dienste.

Ein Phänomen, welches wir in früheren Zeiten nur in Norwegen beobachten konnten, ist der Müll abseits der Strasse. Von Schweden kenne ich das bisher nicht.

Im See neben der Strasse Letzte Nacht in Schweden Die Mittagshitze breitet sich wieder aus. Wir sind zwar auf der Heimreise aber nicht auf der Flucht. So lässt die nächste Rast nicht lange auf sich warten. Am Öre Älv ist ein Wasserfall der besichtigt und fotografiert werden will. In der Sonne ist es unerträglich.
Frau erinnert sich daran dass wir damals in Norwegen im See schwimmen waren. Ein See! Das währe jetzt was feines, und es dauert nicht lange und linker Hand taucht ein See auf. Ich fahre bis zu nächsten kleinen Parkplatz an der Strecke, zum wenden ist die Strasse zu schmal, drehe um und halte am Parkplatz am See. Durch den Wald gehen wir ein paar Schritte und stehen am See: Steine und Wasserpflanzen in schwarzem Wasser. Nicht sehr einladend, aber einige hundert Meter weiter sind Leute im See. durch den Wald fahren wir hin und finden einen kleinen Sandstrand.
Wir gehen schwimmen. Eine Hütte mit Dusche können wir uns sparen. Dieser Druck heute eine Hütte zu finden fällt weg und wir haben einen wirklich erholsamen Nachmittag.
Die Fahrt führt uns nach Åmål am Vänern See. Hier an der Infotafel zum Ort übernachten wir. Mich stört zwar etwas die Hundekacke auf der Wiese aber da muss ich nicht hin.

Sonntag
Die Frau war kurz draußen und berichtet dass ich aufpassen soll auf die vielen Schnecken auf der Wiese. Schnecken? sah gestern aus wie Hundekacke, das ist schon beruhigend.
Auf der Öresundbrücke Einfahrt in Deutschland Es hat diese Nacht stark geregnet die Strasse ist noch nass. Der weitere Weg führt uns durch Göteborg und wir sind froh als der Stadtbereich zu Ende ist. Einige Fahrt noch und wir müssen wieder halten - Hunger. Am Parkplatz fahren wir ab und machen noch einen Abstecher zur Ostsee. Zwar war ich im Schwarzen Wasser des Sees gestern, aber diese trübe Brühe kann ich mir nicht lange antun. Aber schöne Dünen haben die Schweden dort - ohne Eintritt wie in Deutschland.
Wir haben uns entschlossen doch mal über den Öresund zu fahren und nicht die kurze Überfahrt mit der Fähre zu machen. Bis Malmö fahren wir noch 50 km weiter und die 14 km über Brücke und Tunnel nach Dänemark sind schnell vorbei. Irgendwann sehe ich das Schild "Rödby 150 km" Nach der Fährüberfahrt laufen wir um 16:30 Uhr wieder in einen Deutschen Hafen.
Unsere weitere Fahrt an diesem Tag endet vor Hannover, hier schlafen wir ein paar Stunden bevor wir am nächsten Tag die Fahrt nach Limburg antreten.

   1998 - 2013 Gerhard Berkefeld-Drucks .
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