Finnland 2009

Geplante Route: Start in Limburg an der Lahn, Lindesnes in Norwegen, Vinje, Heddal, Kroderen, Kongsvinger, Mellerud in Schweden, Karlstad, Stockholm, Turku in Finnland, Hämäänlinna, Suomenniemi, Mikkeli, Kuopio, Savukoski, Äkäsjärvi, Törmänen, Inari, Vardø in Norwegen Berlevag, Alta, Tromsø, Narvik, Kiruna in Schweden, Gällivare, Jokkmokk, Lulea, Umea, Östersund, Odda in Norwegen, Lindesnes und über Dänemark zurück nach Limburg an der Lahn. So dachte ich es mir aus wo uns die Route hinführt.

Erster Tag
Abfahrt ist um 8:00 Uhr und wir fahren bis Hirtshals in Dänemark. Bilder von der Autobahn machen wir nicht, deshalb gibt es hier noch keine. Um 23:15 setzten wir mit der Fähre über nach Kristiansand in Norwegen. Der Sommerfahrplan sieht nur eine kurze Fahrzeit von 2,5 Stunden vor.



Zweiter Tag
Bunkeranlage in Lindesnes Bunkeranlage in Lindesnes Um 2:30 Uhr sind wir in Norwegen. Wir fahren Richtung Stavanger aus dem Hafen, bis kurz hinter Mandal, wo wir in strömendem Regen auf einen Parkplatz fahren. Hier haben wir das Auto etwas umorganisiert und haben uns dort „abgelegt“. Die Frau weckt mich als es noch regnete, wir machen uns zuerst einen Kaffee. Ohne den geht es nicht.
Bunkeranlage in Lindesnes Steinhaufen Als wir los fahren scheint die Sonne und wir haben bestes Wetter in Lindesnes. Hoffentlich bleibt es so. Am südlichsten Punkt Norwegens hat sich Einiges verändert, auch wird dort jetzt Eintritt genommen, ein Restaurant gibt es dort auch. Manche Räume der alten Bunkeranlagen wurden mit elektrischem Licht ausgerüstet. An der Südseite des Leuchtturms sind von den Besuchern hier kleine Steinhaufen errichtet worden. Bunkeranlage in Lindesnes ideal zum Rasten Diese sollten in früheren Zeiten den Weg weisen oder auch Markierungen mit Nachrichten sein. Einen Kaffee durften wir uns hier nicht gönnen, dort war noch alles zu, außer der Kasse - es könnten ja Besucher kommen.
Auf der Rückfahrt kaufen wir noch ein paar Lebensmittel. Der weitere Weg führt uns über die Straße 460 nach Sveindal und von dort nach Evje. Bunkeranlage in Lindesnes ideal zum Rasten Von hier aus folgen wir der Straße Richtung Norden. Wir sind beide sehr geschafft und beschließen uns bald eine Hütte zu suchen, weit sind wir heute nicht gekommen. Der letzte Tag steckt uns noch in den Knochen. Wir finden noch einen Wasserfall und machen eine Rast, wir wollen ja nicht nur fahren.
In Langerak gibt es einen Campingplatz am See, dort wollen wir uns umsehen. Weiter entfernt ein Hinweis auf Hütten, dort fahren wir hin, ca. 500 Meter von der Straße entfernt werden wir fündig. Hier bekommen wir Hütten gezeigt einige km hinter dem kleinen Ort, direkt am See. Dusche ist dort nicht, die sind am Haus des Besitzers, das Wasser im See hat aber 22°C wie man uns sagt. Die Luft hat 23°C, neben den Booten sind wir mit den billigen Plastikschuhen in den im See gestiefelt - erfrischend.
Das Wetter ist wechselhaft und beschert uns Regen und zaghaften Sonnenschein. Der letzte Tag war sehr ermüdend und bald dem Essen legen wir uns schlafen.
Es ist lange noch nicht dunkel in unserer ersten Hütte am See.






Dritter Tag Um halb 7 bin ich wach, mir tun die Knochen weh und ich habe Durst, einen Schluck kalte Limonade und eine Zigarette als ich plötzlich das Gefühl habe noch müde zu sein. Die Frau hatte mich um 8 Uhr geweckt. Nach dem Kaffee auf der Holzterrasse am Eingang haben wir gemütlich unseren Kram zusammen gepackt und haben den Schlüssel bei unserem Wirt abgegeben und etwas geplaudert.
Der Weg führt uns nach Eidsborg eine der best erhaltenen Stabkirchen in Norwegen, um die sich Legenden ranken.
Sie wurde gebaut im 13. Jahrhundert, und 1927 wurden bei der Renovierung Bilder freigelegt. Viele Verzierungen sind aus dem 16. Jahrhundert, die Kanzel von 1927.
Über Kongsberg und Honefoss sind wir bis 16 km vor Eidvoll gekommen. Es liegt etwas nördlich von Gardemoen, dem Flughafen von Oslo. So umgingen wir die Stadt mit ihrem Verkehr und Trubel.
Wir haben uns zwischendurch eine Hütte angesehen, aber da war es zu weit bis zur Toilette und auch etwas früh. Bei der 2. Gelegenheit war niemand anzutreffen. Jetzt werden wir die Nacht im Auto verbringen. Unterhalb von uns ist ein schöner See. Ich kann ohne Probleme um 22:30 Uhr noch diese Zeilen schreiben. auf der Strasse ist nicht viel los, so können wir die Natur geniessen.



Vierter Tag
Es ist noch früh, sieben Uhr, mir tun die Knochen weh weil ich mich nicht ausstrecken kann. Es regnet gerade nicht. Ich gehe erst mal raus eine rauchen. Das Wasser für den Kaffee wird schnell im Auto gekocht, zwischendurch baue ich das Auto wieder um und mache die Heizung an, es ist kalt hier. Bald sind wir wieder auf der Straße Es regnet, es ist nichts zu sehen es regnet mal mehr, mal weniger. Es gibt auch nichts zu fotografieren. Bei Örebro, oder danach finden wir Alsters Herrgård sehen uns dort etwas um und trinken auch einen Kaffee. Auf der Weiterfahrt suchen wir schon nach einer Hütte An der Autobahn ist nichts zu finden, es ist zum kotzen, es regnet immer noch. In Arborga fahren wir nach einiger Suche über Land und einigen km Autobahn wieder ab und werden fündig. Für 350 SEK bekommen wir eine Hütte und können uns, wenn auch kalt, duschen. Die Hütte ist soweit ok, und um 21:30 Uhr hört es auch auf zu regnen.




Fünfter Tag
Es hat den ganzen Morgen geregnet. In Stockholm angekommen, es war eine Katastrophe bis wir das Silja Terminal gefunden hatten. Es war kein Platz mehr auf der Fähre zu bekommen. Wir können uns auf die Warteliste setzen lassen, es ist eine Option für 19:15 Uhr, aber keine Garantie. Dann fahren wir weiter, schlage ich vor. Die Frau ist erst mal etwas überfordert, aber wir machen es. Nächstes Ziel Käppelskär, eigentlich ein Frachthafen, aber das Gleiche wie in Stockholm. Also fahren wir weiter nach Umea, das Schiff ist schon seit 2 Stunden weg. Wir nehmen uns eine Hütte auf dem Campingplatz für 890 SEK. Sie ist geräumig und gemütlich.


Sechster Tag
Heute ist das Wetter besser, wir haben nach ca. einer Stunde Pause gemacht und haben die Sonne genossen. Wir waren auch in der nähe von Boliden im Varuträsk Quarz-Bergwerk, hier wurden Glimmer, Feldspat und Quarz zum Teil unter Tage abgebaut. Wir wollen in die Stollen. Die Schutzkleidung und Gummistiefel bekommen wir gestellt, eine Taschenlampe können wir bei Bedarf mitnehmen. Eine Führung durch die Grube gibt es nicht. Der Stollen für die Öffentlichkeit ist lediglich 40 - 50 Meter lang. Die Grube war viele Jahre nicht in Betrieb und stand unter Wasser bevor sie wieder begehbar gemacht und mit einer Treppe ausgerüstet werden konnte.
Wieder am Tageslicht haben wir uns auch die Tagebaustellen von früher angesehen. Strassen und Strom gab es nicht, alles mußte von Hand zu den Abnehmern geschafft werden. Bei Kaffee danach fressen uns die Mücken. Die Anlage nicht sehr groß, hat aber Abendteuerpfade für Kinder und einen Spielplatz. Mir hat es dort gefallen.
Wir fahren weiter über Haparanda / Tornio Richtung Norden. Dort ist die Grenze, wo wir nach Tornio in Finnland kommen. Entlang am Muoniojoki fahren wir Richtung Norden und halten am ersten Koski, einer Stromschnelle, An dem "Kioski" am Koski ist ein große Parkplatz mit Blick über den Muoniojoki. hinter dem Gebäude ist eine große sonnenüberflutete Holzterasse. Mein Finnisch reicht gerade aus um einen Hamburger von Ren und einen Kaffee zu bekommen. Lecker, jetzt sind wir wirklich im Urlaub. Die Sonne steht hoch über dem Muoniojoki und spendet Wärme, es ist angenehm. Für uns wird es Zeit ein Mökki für die Nacht zu finden und wir fahren lange dafür. In Ylitornio haben wir unser Mökki gefunden, für 45€. Es ist so ein Platz wo man anrufen muß, und jemand vorbei kommt. wir waren nicht die Einzigen und mußten glücklicherweise nicht telefonieren. Den Schlüssel sollen wir dann am nächste Morgen in den Kasten werfen. Wir haben eine Hälfte einer Doppelhütte. Die erste Hütte in Finnland ist gut. Im sehr späten Sonnenuntergang haben wir unseren mitgebrachten Rheinhessenwein mit Blick über den Fluss genossen.




Siebter Tag
Gemütlich hat der Tag angefangen, ebenso haben wir das Auto gepackt und sind weiter Richtung Norden nach Muonio gefahren es ist nicht mehr weit bis Äkäslompolo. So zuckeln wir mit 80 km/h auf der Straße entlang bis zu Abzweig. Von weitem kann man schon den Ylästunturi sehen, einen von Loipen zerfurchten, baumlosen Berg. Das gefällt mir nicht, wie Narben in einem hübschen Gesicht. In dem Andenkenladen frage ich auch nach dem weg nach Äkäskero, ist leicht zu finden und auch schnell erreicht. Hier sehen wir erst mal ob an der Rezeption jemand zu finden ist - alles zu. Draußen ist jemand mit 3 Welpen und ein paar Ziegen. Nach einem Plausch machen wir die Hütte klar und fragen, ob wir uns im Hundecamp umsehen können. Das geht ohne weiteres. Das Angebot für das Abendessen nehmen wir gerne an. Wir machen uns auf den Weg ins Hundecamp, nicht ohne nochmal nach dem Weg gefragt zu haben. Es hat sich sehr viel in den letzten 5 Jahren, als ich das erste mal hier war, verändert. Die Hunde werden unruhig als wir durch das Camp laufen und wollen alle mal riechen. Sie könnten uns kennen. Wir sind dort etwa 2 Stunden. Bald ist Zeit wieder zu fahren, das Abendessen wartet auf uns, es ist für 19:00 Uhr angesetzt.

Außer uns ist noch eine Schweizer Familie anwesend. Sie sind mit uns die einzigen Gäste. Das Hotel liegt abseits im Wald, man fährt nicht aus Versehen hierher. Das Essen: Tomate mit Mozzarella, Poulet mit Rissotto und Preiselbeerparfait. Richtig lecker. Nach dem Essen noch eins, zwei Käffchen und etwas reden.
Das Restaurant ist auch im WInter der zentrale Treffpunkt, hier gibt es immer etwas zu erzählen. Die Bilder an der Wand erzählen von den unzähligen Touren die hier beginnen und enden.
Wir sagen Bescheid dass wir die Hütte auch für eine zweite Nacht nehmen. Dann sind wir wieder jeweils in unseren Unterkünften, es sind unsere Nachbarn.
Dorothea hat sich noch einen Karo Kaffee gemacht und ich ihr dazu die Milch auf, die wir in Schweden gekauft haben. Die Milch läuft schon so dick aus der Verpackung, es steht Filmjölk (Dickmilch habe ich später herausgefunden) drauf, ist aber auch keine echte Milch. Dorothea schmeckt der Kaffee nicht. Ich will ihn nicht probieren!
Um 00:00 Uhr ist es noch taghell in der Hütte, darauf habe ich gewartet.




Achter Tag
Nach dem „Frühstück“ fahren wir nach Kittillä zum einkaufen. Nicht ohne anzuhalten und uns einen Bretterweg durch die Wildnis anzusehen. In Kittilä suchen auch den Campingplatz auf dem wir schon mal übernachtet haben. die Option heute ist um ein Vielfaches besser. Nach einer Stippvisite am Flughafen, hier habe ich zum ersten Mal- 24°C erlebt, fahren wir weiter über Levi und einen kleinen Schlenker über Jerisjärvi nach Muonio, wo wir ein paar Andenken bekommen. Die aufziehenden, schwarzen Wolken stehen bedrohlich über uns am Himmel. Auf der Fahrt sehen wir eine kleine Rentierherde.
Der Gedanke wieder mal eine Schlittenhunde Tour zu machen lässt mich nicht los. Auf der Rückfahrt nach Äkäskero kommen wir wieder am Hundecamp vorbei und ich erkundige mich noch mal nach der Panoramatour in Schweden.
Nach der Ankunft im Hotel ist auch bald Zeit essen zu gehen und die Rechnung zu begleichen. Danach gehen wir noch mal in die Sauna in unserer Hütte. Das ist heute nicht so ganz mein Fall und ich bin auch nicht lange drin.
Die Puppies hier am Hotel sind Blue, Camilla und Celinie. möglicherweise sehe ich sie wieder einmal.





Neunter Tag
Wir haben in Äkäskero lange gebraucht bis wir auf gestanden sind, wir haben es gemütlich angehen lassen. Wenn wir uns viel Zeit lassen hat uns die Hütte gefallen.
Es nieselt etwas. Das Packen geht schnell, wir habe da Routine und schon sind wir unterwegs nach Muonio. Dort geben wir die Postkarten ab die wir am Vorabend geschrieben haben.
Das nächste Ziel ist Kautokeino, die Frau will dort zu Juhl's Sovssmie Geld ausgeben. Die Strasse ist gut zu fahren, wir haben auch die Hütte wieder erkannt in der wir vor gut 20 Jahren zum ersten Mal hier genächtigt haben. Ich glaube in die alte Dusche würden ich heute immer noch nicht gehen wollen. Juhl's ist oben, links neben der Sprungschanze - wir haben's gleich wieder erkannt und gefunden. Leider hat sich dort nicht sehr viel geändert und der Schmuck hat die Frau nicht angesprochen. So sind wir bald wieder unterwegs Richtung Utsjoki.

Am Grenzfluss zu Norwegen wollen wir in Finnland eine Hütte finden. Es ist ein Witz, die erste Hütten sind besetzt, die Zweite zu teuer (100€), bei der dritten hat sich niemand am Telefon gemeldet und an der vierten „Kaikki irgendwas“, also auch alles besetzt. Dann habe ich die Schnauze voll und fahre bis Utsjoki. Auch nix frei, und jetzt sind wir hier zwischen Utsjoki und Kamaanen, irgendwo in der Wildnis und werden uns hier im Bus die Knochen brechen. Zum Glück regnet es gerade nicht mehr, das hatten wir fast währen der letzten 400 km. Dann können wir im Freien kochen.




Zehnter Tag
Die Knochen haben wir uns nicht gebrochen, die Nacht war ganz gut. Das Auto ist innen feucht angelaufen, man kann kaum raus sehen. Nach der Toilette habe ich dann noch Wasser im Bus gekocht, draußen regnet es und die Mücken würden uns außerdem fressen. Gut ausgeruht fahren wir erst mal weiter und lassen Kaamanen hinter uns. Ab und zu regnet es und zwischen den kleinen Bäumen, welche zwar alt aber nicht höher als unser Bus sind, sehen wir ein paar Rentiere. Einige Male bleiben wir deshalb auch stehen. Von hier oben genießt man eine weite Aussicht über das Gebiet nördlich von Inari, mit seinen unendlichen, nordischen Wäldern und einigen große Seen, die wie Spiegel eingebettet sind. Inari kennen wir schon durch einige Besuche in früheren Zeiten. Wir fahren durch und sehen nach einem bestimmten Laden, aber es ist wohl noch etwas zu früh. Vor 9:00 Uhr morgens ist hier nicht viel los. In Deutschland ist es nicht mal 8:00 Uhr Die Zeit in Deutschland ist noch eine Stunde früher.
Schnell sind wir in Ivalo, es sind k eine großen Strecken. Wieder einen kleinen Schlenker zum Lentoassema (der Flughafen) und dann nach Törmänen zum Kamisak Schlittenhunde-Camp. Dort soll man jetzt auch einen Kaffee bekommen. Vor dem Camp steht ein Bus aus dem Westerwald und wir werden mit Fragen überschüttet - wo kommt ihr her (natürlich in Deutschland, kennt ihr den oder den ??). Wir hören dass wir erst nach Mittag in das Camp können - wir kommen wieder. Wir halten uns noch etwas in den Märkten in Ivalo auf bis wir kurz nach zwölf wieder bei Kamisak sind. Die alten Leute sind nicht mehr hier dafür sind jüngere nachgerückt. Der Rundgang durch das Camp ist interessant, auch sind hier viele Puppies, Welpen von fünf bis Zehn Wochen alt. Nach dem Rundgang bekommen wir so einen kleinen Wurm zum Ansehen. Er kuschelt sich auf unserem Arm an uns, Hauptsache warm und geschützt. Aus dem bisschen Hund soll in einem Jahr eine kleine Zugmaschine für die Schlitten geworden sein. Ich sehe auch noch ein paar Bilder von den alten Leuten Nach etwas einer Stunde sind wir bereit für die Weiterfahrt. Nach Saariselkä sind gut 24 km. Der Kaunispää ist der Berg ganz in der Nähe von wo aus die großen „Rinnen“, die Skiabfahrten sind. Von hier ist die Sicht über das Land sehr weit und ein paar Bilder wert. Der Hunger plagt uns schon etwas, gut dass ich hier ein Ravintola (Restaurant) kenne. Ich war schon vor vier Jahren im Winter hier. Nur dumm dass das Restaurant erst um 15 Uhr auf macht. An der Talstation der Skilifte räumen wir das Auto etwas um, und schon können wir essen gehen. Hier im „Pirkon Pirtti“ bekomme ich auch mein Poron Kärystis (Rentiergeschnetzeltes). Danach geht nichts mehr, es ist reichlich. Kleiner Besuch auf der Tankstelle, 58 Liter Diesel für 850 km und schon haben wir unser nächste Ziel vor Augen Tankavaara ist eine alte Goldgräber Siedlung die sehenswert ist. Wir haben noch eine dreiviertel Stunde Zeit, dann wir geschlossen. Wir haben aber genügen Zeit uns in einer Hütte einen Platz für die Nacht zu sichern. Das Restaurant hat etwas langer offen, so können wir bei einem Olut (Bier) sehen wie die Touristen mit Bussen hier angekarrt werden. Jetzt sind wir hier in der Hütte, sehen uns die Bilder des Tages an, und lassen den Tag ausklingen.




Elter Tag
Nach dem Aufstehen machen wir uns in der Hütte einen Kaffee, das Wasser in der Kanne ist noch genügen warm. Danach gehen wir ins Goldmuseum Wir kennen die Anlage schon von vorherigen Besuchen. Verändert hat sich nicht, es ist aber so gut wir kein Personal dort, die Läden haben zu. Etwas über eine Stunde später sind wir wieder unterwegs. Das Wetter ist super und wir sind guter Dinge Von Tankavaara fahren wir über Sodankylä nach Pyhä. Wir haben es kaum wieder erkannt viele Straßen sind neu und das Flair das wir kannten hat der Ort nicht mehr. Ein paar Andenken an Lappland haben wir noch geholt. Wir fahren weiter nach Kemijärvi - ist alles schon zu viel Stadt und zu groß, also nix wie durch.. die Strecke danach ist schön zu fahren und die Gegend angenehm. Bei Isojärvi zweigt die Straße nach Salla, nahe der russischen Grenze, ab. Wir fahren Richtung Maaninkavaara. Bevor wir den Ort erreichen huscht ein 6 Meter großer Schneemann in meinen Augenwinkeln vorbei. Ich denke mir nichts dabei, Dorothea springt im Sitz hoch „der Polarkreis“. Ich hab nix gesehen. Weil ich auch neugierig bin wende ich. Auf dem kleinen Schild steht Napapiiri - hab ich echt nicht gesehen Wir trinken dort unseren Kaffee, das muss sein, und nach einigen sprachlichen Schwierigkeiten meinerseits, können wir wichtige Fragen für die Geschenksuche klären
Unser Ziel ist Rovaniemi, also biegen wir in Maanikavaara Richtung Posio ab. Hier ist die längste gerade die ich in Skandinavien gesehen habe, über 20 km. Nach der Hälfte fängt es heftig an zu regnen. Dazwischen, nur einige 100 Meter, regnet es nicht und die Strasse ist trocken. Auch haben wir einen heftigen Hagelschauer. Schneller als 60 km/h ist dabei nicht drin. In Posio ist die Welt wieder in Ordnung, alles ist trocken. Wir fahren wieder nach Norden und kommen jedoch wieder in die gleiche Wetterfront Jetzt hört es aber nicht mehr auf zu schütten. Einige Versuche Hütten zu finden scheitern. Nach einem 26 km Umweg nach Perälä verfluche ich die Hütten, die an den Flüssen für die Angler bereit stehen. Ausgeschildert wie ein großer Campingplatz und nur 3 Hütten vor Ort. Es ist nicht mehr Lustig. Es regnet wie aus Eimern Wir fahren weiter. Für solche kleinen Anlagen machen wir jetzt keine Versuche mehr. Der Regen wir stärker und wir bekommen Sonne von vorn. Ich war die ganze Zeit optimistisch und habe trotz Regen von einer Hütte mit Sonne geredet, aber jetzt wo ich keine Rentiere außerhalb der Strasse erkennen kann und auch meine Instrumente wegen der Sonne nicht mehr sehen kann, werde ich echt sauer. Ich habe echt keine Lust mehr und die Schnauze voll. 6 km vor Rovaniemi befindet sich ein Platz mit fast 40 Hütten. Camping Napapiirin Saarituvat, Kuusamontie 96, Rovaniemi 96900 , Lappland Finnland. Egal was es kostet, ich will nicht mehr. Wir nehmen die Hütte für 65 € mit Dusche und WC Nach dem Essen ist die Welt wieder in Ordnung: Die Hütte mit Sonne - ich hab es selbst nicht mehr geglaubt.







Zwölfter Tag
Frau ist schon früher aufgestanden und hat Kaffee gekocht. Ich habe mich erst nach 9 Uhr aus dem Bett gequält. Der Kaffee hat mich aufgepäppelt. Es wurde spät letzte Nacht, ich habe erst um halb zwei geduscht. Das Gefühl für die Zeit ist beim Teufel. Dafür sind wir dann Tags über müde. Dann geht's irgendwann los, Navi einschalten und die fünf Kilometer zum Santaland fahren - weite Strecke.
Die Anlage ist erheblich größer geworden. Es ist jedoch merkwürdig, den Geruch nach Weihnachten und die Hintergrundmusik wie zur kalten Jahreszeit dauernd zu vernehmen. Das älteste Gebäude hier am Platz ist die Hütte von 1950, die zu Ehren von Eleanor Roosevelt, der Witwe des ehemaligen US-Prösidenten anlässlich ihres Besuchs hier am Napapiiri errichte wurde. Es wurde bereits 1948 eine Kommission zur Pflege und Erhaltung der Polarkreishütte gebildet.
In Frau's Tasche meldet sich dauernd das Handy „lade mich“.
Es ist uns möglich noch ein paar feine Sachen zu finden.
Als wir alles gesehen haben machen wir und auf zur nächsten Attraktion in Rovaniemi, nicht das Arcticum. Es ist nur sehenswert wenn man noch nie im Norden war. In Santa-Village waren wir noch nicht. Es ist ein Schutzbunker wo kleine Läden eine Cafeteria, eine Erlebnisbahn für Weihnacht Fans und ein großes Kühlhaus mit Eis-Skulpturen sind. Hier wohnt auch die Eisprinzessin. Die Temperatur ist mit -10°C nicht sehr kalt und gut zu ertragen. Man kann sich hier aber auch Mäntel gegen die Kälte nehmen. In einem der Mäntel klingelte ein Handy, hat wohl jemand vergessen. Die „Eisprinzessin“ nimmt den Anruf an und sagt dass das Telefon gefunden wurde - es war wohl nicht der Besitzer. Der Eintritt zu den Eis-Skulpturen kostet 6€ extra, zu 10 € Eintritt für den Bunker. Etwas zu teuer, wie mir scheint. Als wir gehen wird das Telefon als aufgefunden angesagt. Da wird wohl heute Abend jemand schwer auf der Suche sein. Wir fahren in die Stadt, bzw. in die Richtung und machen bei Lidl noch notwendige Besorgungen. Der Hunger plagt uns, und wir machen uns, zurück in der Hütte, erst mal reichlich zu essen. Danach erst mal ruhen, und als wir uns endlich wieder raus wagen, fängt es wieder an zu regnen. Das Wetter ist sehr wechselhaft. Um 21:00 Uhr drehen wir noch eine runde um den Platz und können schöne Bilder machen.




Dreizehnter Tag
Das Auto war fast leer, und wir hatten das Meiste in der Hütte. Dorothea hat innen klar Schiff gemacht, und ich habe begonnen das Gepäck im Auto zu ordnen und auch den ganzen Kram einzuräumen.
Es ist schon nach 10:00 Uhr, jetzt fahren wir los - zu Lidl. Wir brauchen Milch und der Kaffee dort kostet nur 1,59 €. 11:00 Uhr fahren wir weiter.
Dem Navi zu sagen wo ich hin will hat keinen Sinn, wir wollen nach Jokkmok zum „Inlands Vägen“, um von dort aus auf einer anderen Tour die Rückreise anzutreten. Es will uns zur Ostsee und dann wieder nach Norden schicken. Wir fahren etwas Richtung Süden und dann nach Aavasaksa, an der schwedischen Grenze.
Hier, auf der finnischen Seite machen wir noch mal den Tank richtig voll, Diesel ist hier um einiges Billiger als in Schweden Mit Kreditkarte bezahlen geht hier nicht, Sie weiß auch nicht warum. Die Grenze liegt mitten im Muoniojoki. Über die Brücke gelangen wir nach Övertornio und fahren weiter über Överkalix auf die E10 Richtung Gällivare / Kiruna. Da das Navi nicht aus Schweden ist, kennt es sich wohl auch nicht aus, und schickt uns nicht über die Querverbindung - über Ertjärv - sondern weiter auf der E10 über Lansjärv. Die dortige Baustelle ist eine Zumutung, ich habe schon sehr viele Kilometer auf Schotterstraßen zurückgelegt, so etwas habe ich aber noch nicht erlebt.
Dann sehe ich das Schild „Polarcikelen“ ich glaub mich knutscht ein Elch, sind wir so weit im Norden? Ich halte an sehe in der Karte nach. Wir sind zu weit gefahren. Vor der Baustelle hätten wir abbiegen müssen. Ich überlege ob das Navi den Flug aus dem Fenster bei knapp 100 km/h gut übersteht. Ich hab keine Lust noch mal über diesen Acker zu fahren Der nächste Abzweig auf der Karte könnte mit „Waldweg“ bezeichnet sein. Schon seit einiger Zeit machen wir uns Gedanken um den schnöden Mammon, es ist Samstag und ich habe nur noch 400 SEK im Portemonnaie. Mir fällt ein dass ich nicht das gesamte Geld aus der Tasche geholt hatte, man sitzt so schief. Die Frau will mich erschlagen ??? ich halte an und sehe nach. Ich finde noch 1600 SEK und bekommen Schläge angedroht - versteh einer die Frauen. Wir fahren nach Gällivare weiter, da ist zwar nix weiter, aber da gibt es eine Straße.
Unsere Laune ist, seit wir nicht mehr in Finnland sind etwas auf dem Tiefpunkt. Erst hinter Gällivare, am Mudus Nationalpark, bessert es sich etwas. Wir bekommen geräucherten Fisch und die Landschaft ist nicht mehr so eintönig. Die Sonne scheint wieder als wir auf Jokkmok zusteuern. Seit wir den Fisch haben habe ich Hunger. Im Ort gibt es zwei Hinweisschilder auf Campingplätze, die Frau bestimmt dass wir die die erste Möglichkeit im Kreisel wählen, noch 3 km. Camping hier ? - na ja! Der Platz, bei Skabram Stugby und Camping in 962 24 Jokkmok sieht klein aus geht aber einiges hinter in den Wald. Wir fragen nach einer Hütte und bekommen „Gleich da vorne die Kleine“. Der Besitzer ist Holländer. Von außen sieht die Hütte nicht sehr klein aus, und von innen bin ich überwältigt Zentralheizung, Dusche, genügend Steckdosen, Fernseher, usw. Die Sauna schwimmt auf dem See und kann für 300 SEK gemietet werden. Nach dem Fisch machen wir einen Kurztrip nach Jokkmok, der andere Campingplatz ist auf der anderen Seite der Stadt, viel größer und bestimmt teurer. Sonst ist nichts dort los. Dadurch dass wir direkt am Eingang des Grundstücks unsere Hütte haben, kommen wir auch leicht ins Gespräch mit Nachbarn und alle recken den Hals nach dem Nummernschild (wo kommen die denn her?) Bilder zeigen. Wie immer auf dieser Reise schreibe ich abends am Reisebericht und wir sehen uns die Bilder des Tages an. Leider konnte ich bisher nicht online gehen. Die Reiseplanung für morgen sieht die Fahrt bis Dorotea vor. Abends um 22:41 Uhr ist gerade mal die Sonne untergegangen, bei klarem wolkenlosen Himmel und 9,6 °C




Vierzehnter Tag
Ich bin aufgestanden und habe Kaffee gekocht (kam bisher selten vor), Frau hat heute mal ausgeschlafen. Mit dem Kaffee bin ich vor den Eingang habe mich in die Sonne gesetzt und ein Zigarette geraucht. Es war richtig angenehm, aber sehr frisch. Ich habe mich dann lieber zu meinem Weib in der Hütte gesetzt bis wir uns zum Aufbruch rüsteten. Beim Beladen werde ich wieder mal auf meine Hundeschlittenaufkleber angesprochen und ob ich aus Svalbard komme. Ich antworte mit nein, und bekomme als Antwort „wir kommen von dort“. Es sind Svalbardians aus Longyearbyen. Ich erzähle noch wo ich dort war, in Bolterdalen, und der Mann kennt auch Anton mit seinen vollen Namen. Man kennt sich halt - die Welt ist klein. Wir geben den Schlüssel an der Rezeption ab und kommen etwas ins Gespräch. Ich Frage nach der Zentralheizung, denn die meisten hier oben heizen elektrisch. Unsere Gastgeber heizen mit Pellets und fahren damit billiger. Wie bereits erwähnt, es sind Holländer, und sie machen Käse aus zehn Kühen, es sind skandinavische Kühe die auch das Klima vertragen - würden Holländische Kühe im Winter Milcheis geben??. Wir nehmen ein kleines Stück „Holländischen Käse“ aus Schweden mit. In strahlendem Sonnenschein verlassen wir Jokkmok und fahren weiter Richtung Heimat. Kurz hinter Jokkmok fahren wir zu letzten Mal über den Polarkreis. Hier habe ich zusammen mit Dorothea auch schon mal übernachtet. Es ist nicht sehr langer her seit wir fahren, aber an einem schönen Platz machen wir Rast - Frühstück. Hinter Avidsjaur habe ich den Abzweig, den die 45 nimmt verpeilt, und war plötzlich auf der 95 nach Norwegen - wie schon gesagt, das Navi ist nicht von hier und hat es auch diesmal nicht gepeilt. Nach über 20 km habe ich erst gewendet. Die Weiterfahrt verlief gut, jedoch finden wir keinen schönen Platz für eine weitere Pause. Es ist warm, über 21 °C und ich würde gerne mal stehen bleiben. Notgedrungen halte ich auf einem kleinen Parkplatz, von denen es hier öfter welche gibt und Dorothea entdeckt ein paar Schwäne Sie greift gleich zur Kamera. Mich wundert es dass es hier Schwäne gibt. Uns beide wundert es dass sich so wenig bewegen und sich auf der Stelle drehen. Es sind Plastikschwäne, sehr originell. Der Weg nach Dorotea ist noch weit, wir nehmen am Nachmittag aber schon eine Hütte in der Nähe von Storuman. Es bietet sich an, wer weiß wann die nächsten Hütten kommen. Avasunds Fiskecamp, ich habe uns schon wieder wegfahren sehen, aber es gibt noch Hütten Für 450 SEK, wir bezahlen 40€ weil die Kronen knapp werden könnten, dürfen wir einziehen. Eigentlich ein schöner Platz, aber hier gibt es sehr viele Polen. Gegenüber läuft Musik und die Polen laufen sehr viel hin und her. Denen ist langweilig. Gegenüber ist eine Frau, die sehr oft von der einen Hütte zur anderen läuft. Ich mache ein paar Videos davor. Wir amüsieren uns darüber. Später bekommen wir noch Nachbarn und ich kann gegen 22:00 Uhr noch die untergehende Sonne auf den Bäumen einfangen



Fünfzehnter Tag
Morgens sind wir früh wach, und fahren auch früh weg. Der Platz war nicht ganz so unser Fall, bzw. die Leute die dort planlos rumlaufen. Wir geben den Schlüssel in den Kasten und bringen den Müll weg. Hier gibt es viel Tonnen. Das Wetter ist bedeckt als wir losfahren, unterwegs haben wir noch ein paar Vögel fotografiert, konnten aber nicht sagen welche es waren. Gegen 11 habe wir einen schönen Platz gefunden um zu rasten und etwas zu essen. Das Wetter ist gut und wir werden heute Kilometer runter reißen. Es sind noch ca. 1800 km bis in den Süden von Schweden.
Es fängt an zu regnen, ähnlich wie bei der Fahrt in den Norden. Aber die Strecke ist nicht so öde wie die Strecke an der Ostsee. Der „Inlandsvägen“ ist der bessere weg. Wir fahren stunde um stunde und es gibt keinen Rastplatz uns tun die Knochen weh. Kurz vor Mora, wir sind schon über 600 km gefahren, fangen wir an eine Hütte zu suchen, werden aber erst. In Malung fündig. Für 500 SEK bekommen wir eine neue Hütte mit TV, Dusche und Küche. Wir richten uns ein, die Sonnen schein wieder. Aber die Wolken stehen drohen am Himmel. Wir machen uns was zu essen und gehen noch mal eine runde, man kann hier im See schwimmen gehen, wir kontrollieren das, ich gehe auch kurz in den See, bis 5 cm über die Knöchel. Die schwarze Brühe ist schweinekalt. Auch die Luft ist kalt, es ist windig. Wir gehen wieder zur Hütte und sehen uns die Bilder an. Es schön hier in der Hütte und sehr gut ausgestattet. Ist seit langem der erste Abend an dem man abends draußen nicht mehr fotografieren kann. Schade dass es wieder dunkel wird der Himmel ist nach Mitternacht immer noch nicht richtig dunkel , aber man benötigt schon Kunstlicht.


Sechzenter Tag
Gemütlich bereiten wir uns auf die Abfahrt vor, es beginnt wieder zu regnen. In eine Regenpause hole ich das Auto vor die Hütte und belade es zusammen mit der Frau. Es ist kein schönes Wetter für die Heimfahrt. Als wir starten regnet es. Zwischendurch habe wir Zeit eine Pause einzulegen. Wollen uns noch eine Hütte in Schweden gönnen dazu haben wir uns einen Campingplatz nördlich von Helsingborg ausgesucht. Wir sind gut in der Zeit und fahren hin. Die Hütten sind aber schon alle weg. Nächster Versuch auf dem nächsten Platz. Der hat keine Hütten. Wir fahren zum Hafen und sind schnell in Helsingör, drüben in Dänemark. Schade, es währe ein schöner Abschluss in einer sonnigen Hütte in Schweden gewesen. Wir sehen uns das Schloss, welches man auch von Schweden her sieht, von außen an. Kronenburg heißt es, wenn ich mich nicht täusche. Man hat von hier aus eine gute Aussicht zu den Nachbarn auf der anderen Seite des Kattegat. ich bin etwas fertig. Der nächste Rastplatz ist uns, zumindest um etwas zu Essen zu machen. Zum Übernachten scheint er nicht geeignet. Auf der weiteren Fahrt, hier haben wir wieder unseren ersten echten Sonnenuntergang, erreichen wir Rödbyhavn. Ich hoffe dass das nächste schiff erst in ein paar Stunden geht um Ruhe zu finden. die Wartezeit ist mir mit 20 Minuten zu kurz. Auch die Überfahrt war schon sehr viel länger als 45 Minuten. Zumindest können wir während der Zeit essen gehen.



Siebzenter Tag
Wir haben vor Neustadt übernachtet. Es ist der 2. Rastplatz wenn man von Puttgarden kommt. Um sieben Uhr werden wir wach. Ein paar stunden haben wir geschlafen. Ein Zug fährt vorbei. Ich nehme das Wasser aus der Warmwasserkanne und mache es im Kessel heiß. Kaffee brauche ich morgens. Die Sonne scheint und einige Leute haben sich hier noch eingefunden. Wir sind wieder in Deutschland, der Urlaub geht zu Ende - es ging so schnell.
Hamburg zum Berufsverkehr und dann die ewigen Baustellen auf der A1. Auf der Fahrt in die Heimat wartet aber noch eine Aufgabe auf uns. In der Nähe der Holländischen Grenze wartet noch eine Tante auf uns um abgeholt zu werden. Am Abend laufen wir in der Heimat ein. Brühtende, schwühle Luft treibt uns den Schweiß auf die Stirn, als wir den Bus ausladen und die Urlaubsreise endgültig zu Ende ist.


Tervetuloa takaisin Saksassa





Gefahrene Strecke: 8414 km
Benötigtes Diesel: 585,78 Liter
entspricht 6,96 l/100 km
Benötigter Wein = 3 L
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