Canada 2004

Toronto Niagara Niagara 12. August 13. August
Nova Scotia Neu Fundland L'Anse aux Meadows SS Ethie Neu Fundland
Louisbourg Sherbrooke Village Halifax Annapolis 23. August
Quebek Upper Canada Village Toronto Abflug Diverses

Satelittenbild von Neufundland Montag der 9. August
Der erste Tag der Reise geht schon früh los. Um 4:45 Uhr haben wir uns wecken lassen, und um 5:40 Uhr stand das Taxi vor der Hütte um uns nach Frankfurt zum Flughafen zu fahren. Der Flug nach Heathrow ging schon nicht ohne Verzögerung. In London war es drückend und es hat geregnet. Die Zeit bis zum Bording Der CN-Tower in Torontowollte nicht vorbei gehen und im Terminal 4 war es kalt. Auch der Flug zum finalen Ziel Toronto verzögerte sich um eine Stunde.
Die Sitze im Flugzeug bereiten mir Qualen, ich kann nicht mehr sitzen
Schon vor 25 Jahren wollte ich hier gewesen sein, aber das ist eine andere Geschichte.
Die Koffer hatten wir schon am Vorabend aufgegeben. Nicht umsonst ist es nur ein Katzensprung zum Flughafen.
Das Wetter im Nordwesten Canadas habe ich schon angesehen. Die Voraussage gibt uns fast die gleiche Hitzewelle Gegensätze in Toronto wie sie im Moment in Deutschland vorherrscht.
Wie schon bei der letzen Reise nach Canada begleitet uns wieder Julia.

Das Taxi vom Flughafen zum Hotel in Toronto kostete 20 $ und das Kleingeld das ich noch von der letzten Reise hatte.
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, sind wir noch mal los nach Downtown Toronto. Nach ca. 45 Minuten !!! kamen wir dort an. Auf der Yonge Street fanden wir einige Geschäfte wo wir unser Geld los werden konnten.

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Dienstag der 10. August
Townhall  in TorontoBevor wir unser Auto bekamen sind wir mit dem Bus und der Metro noch mal nach Downtown Toronto zum knipsen.
Gegen 13:30 Uhr wurden wir von Cruise Canada abgeholt um unser Motorhome in Empfang zu nehmen. Diese Prozedur dauerte bis ca 16:00 Uhr, danach noch für die nächste Tage einkaufen, und dann gings endlich los mit der Fahrt nach Niagara Falls.
Auf dem KOA Campground haben wir uns für zwei Nächte einquartiert und Touren zu den Fällen gebucht.

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Mittwoch der 11. August
Die amerikanischen FälleAn den Niagara Fällen Die Oberkante der Horseshoe Fällehaben wir die Tages- und die Nachttour gemacht. Wie es sich später heraus stellte wurde dieser Tag eine Herausforderung.
Unser Guide holte uns am Campingplatz ab, um bei einer Tour durch das Hotelviertel noch einige Leute einzusammeln.
Das erste Ziel war der Bridal Veil Fall auf der amerikanischen Seite. Dazu mußten wir, als einzige Europäer, die Einreisebestimmungen der USA erfüllen. Mein fünf Jahre altes Visum hatte noch Gültigkeit !!
Der Kleinere der amerikanischen FälleIn einer Kleiderausgabe bekamen wir einen Regenponcho und wasserfeste Sandalen. Unsere Fußbekleidung brachte der Guide zur Verwahrung in den Bus. über einem Lift und eine Treppe gelangten wir an den Fuß der kleinsten Fälle. Auf dem kleinen Rundweg wurde sichergestellt dass wir naß wurden.
Im Restaurant des Sheraton Hotels auf kanadischer Seite wurden wir an das Buffet geführt, um uns mit Blick auf die Fälle zu stärken.
Danach hatten wir Zeit das Geld mit vollen Händen in den Souvenierläden zu verteilen.
Das Sahnebonbon der Tagestour wurde uns erst am Ende präsentiert.
Unser Guide ist ein Fuchs was die Fahrt mit der Maid of the Mist angeht. Er hat uns so geschickt in der Warteschlange positioniert, dass wir vorne am Bug des Schiffes standen, und so die beste Sicht hatten.Die Oberkante der Horseshoe Fälle
Auch hier war der Leitspruch: "get wet" deshalb kann ich auch keine Bilder präsentieren.
Nach der Tagestour und der Rückkehr zum Motorhome, blieb uns nur wenig Zeit für etwas Ruhe und einen kleinen Imbiss. Der Bus holte uns wiederum ab zu einer Nachtour. Hier wurden uns die weniger spektakulären Sehenswürdigkeiten von Niagara-Falls gezeigt. Sehenswert aber waren sie schon. Nächstes Highlight waren die überfüllten Katakomben hinter den Horseshoe Fällen. Das Getöse ist schon beim Verlassen des Aufzugs zu spüren. es ist beeindrucken welche Gewalt in dem Wasservorhang steckt. Der Skylontower bietet nachts einen guten überblick über Niagara-Falls beidseitig der Grenze und auf die illuminierten Fälle, ist aber nicht unbedingt mein Ding - zu hoch.

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Donnerstag der 12. August
Dieser Tag war nur für die Fahrt bis kur vor Quebek gedacht. Unser eigendliches Ziel ist Neufundland.
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Freitag der 13. August
Quebek haben wir heute auf der Fahrt bis kur vor Fredericktown wieder verlassen. Es hat den ganzen Tag geregnet, und auch abends regnete es wieder.
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Samstag der 14. August
Unser MotorhomeLetzte Nacht hat es wieder geregnet, es reicht. Reichlich früh haben wir uns aufgemacht und erst mal 130 Liter Sprit für den Tag geholt. In den Tank sollen ca. 145 Liter passen. Wir sind fast, ohne anzuhalten, bis North Sidney durchgefahren. Bei diesem Strand konnte ich nicht wiederstehenZwischendurch mußten wir noch mal Sprit fassen. An der Grenze zu Nova Scotia, in einem Visitorscenter, haben wir die Nachtfähre um 23:00 Uhr nach Port aux Basques gebucht. Alles hier erschien auf einmal wieder einfacher, denn hier wird nur englisch gesprochen. Kojen gab es auf der Fähre nicht, nur Betten.
Vor North Sidney haben wir einen schönen Platz gefunden, wo ich noch mal im Meer schwimmen gewesen bin. Um die Wartezeit auf die Nachtfähre zu verkürzen, wir wußten auch nicht wie die überfahrt wird, denn es war sehr windig, haben wir uns noch etwas aus Ohr gelegt.
Unser MotorhomeKurz vor 21:00 Uhr kam ein Ranger um das Tor zu diesem Rastplatz zu schließen. Zum Glück sagte er uns noch vorher Bescheid und wir machten uns auf den Weg zu Fährhafen.
Wie in einer Jugendherberge zwei unten und zwei oben, so waren die Betten auf dem Schiff angeordnet. Meine beiden Frauen lagen eine Ecke weiter. Der Typ der unter mir schlief muß Hölzfaller gewesen sein. Man würde mir sicher ein rohes Wesen nachsagen, wenn ich wiedergeben würde was ich in dieser Nacht gerne mit ihm gemacht hätte.

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Sonntag der 15. August
Hundeanhänger einer Harley für Belle Wasserfall am Meer Es war entgegen meiner Erwartung eine ruhige überfahrt. Auf einem Rastplatz in Neufundland sahen wir die Motorradfahrer mit dem Hundeanhänger wieder. Sogar ein Sonnendach war in der Edelstahl-Hundehütte eingebaut.
Das Wetter hatte sich gewandelt, es war Kühl an diesem frühen Morgen, und die Sonne verspach einen schönen Tag.
Diesen schönen Platz am Mehr haben wir für eine kleine Erkundung Klippen am Meer
Lang gezogenes Tal im Gros Morne National Parkgenutzt.
Wie es sich schon heraus gestellt hatte, haben wir uns bei der zu fahrenden Streck in diesem Urlaub etwas verschätzt. Uns würde die vorgesehene Zeit auf dieser schönen Insel etwas knapp werden. Die Strecken sind mit dem fast 10 Meter langen Gefährt nur langsam zu bewältigen. In einer Abfahrt im Gros Morne National Park setzte der langer überbau des Fahrzeugs hinten dann auf der Straße auf. Alle haben sich umgedreht, und ich musste selbst nachsehen ob noch alles dran ist.

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Montag der 16. August
L'Anse aux Meadows, Blick auf Belle Island und Labrador An Diesem Tag haben wir das am weitest entfernte Ziel des Vikingersiedlung L'Anse aux Meadows gehört zum Weltkulturerbe und ist von der UNESCO geschütz Urlaubs erreicht.
In L'Anse aux Meadows haben wir die Vinkingersiedlung besucht. Die Werkzeuge kennt jeder Skandinavienfahrer aus Europa. Die Gebäude unterscheiden sich von denen in Europa nur etwas. Sie sind kleiner und nicht ganz so massiv gebaut. Die Siedlung diente als strategischer Außenposten und Handelsstation. Die Vikingersiedlung L'Anse aux Meadows gehört zum Weltkulturerbe und ist von der UNESCO geschütz.
L'Anse aux Meadows, Blick auf Belle Island und Labrador Am Eingang zu dieser Anlage steht eine von Künstlern geschaffene Bronce-Plastik. Sie zeigt auf der linken Seite einen Sonnenuntergang im TrailerparkWaal, dem Haupteinkommen dieser Siedlung, und auf der rechten Seite ein Vikingerschif mit geblähten Segeln im Sturm.
Gegen Abend begann für diesen Urlaub die Rückreise. Nach wenigen Kilometern fanden wir einen schön gelegenen Trailerpark (Campingplatz ohne Zelte oder Hütten) direkt am Meer. Nicht sehr anspruchsvoll, hatten wir eine gute Aussicht auf das Festland in Labrador.

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Dienstag der 17. August
Leuchtturm An diesem Morgen war es klar, Das Motorhome wir konnten die gedachte Route bis nach St.John's, im Osten von Neufundland nicht mehr fahren. Wir waren mit den gebuchten Kilometern schon weit im Rückstand. Die Strecke nach Toronto wird ja nicht kürzer, Der weitere Weg deshalb zu weit. Auch mit der Zeit gäbe es Probleme.
Wir haben gleich damit angefangen und etwas mehr Zeit zu nehmen und sind nach Port au Choix, zu dem Ort mit den Knochenfunden, aufgebrochen. Die überreste hat man in einem Museum versteckt. Darauf hatten wir an diesem Tag keine Lust und fuhren zum Leutturm Point Riche in der Nähe.
Hier befinden sich ein drei Kilometer langer Trail entlang der Klippen zu Phillip's Garden. Allein die Klippen waren es schon wert gesehen zu werden.
Klippen Auf der Weiterfahrt Klippen Klippen sahen wir noch weitere Klippen die wir hier nie vermutet hätten.

Das Schiffswrack der SS Ethie gab uns Anlass zu einem weiteren Halt. Die Trümmer liegen unterhalb der Straße am Strand. Zu erkennen sind noch der Dampfkessel und Teile des Antriebs.


Auf einer Tafel steht geschrieben:
Während des fürchterlichsten Sturms, den es je gab, lief die SS ETHIE am am 11. Dezember 1911 auf Grund. Sie war ein gutes Schiff, sie stand im Dienst des Küstenhandels in Neufundland, und fuhr unter Dampf und Segel. Sie konnte nicht länger gegen den Sturm ankämpfen. die 92 Passagiere und Crew fürchteten um ihr Leben, aufgrund des eisigen Wassers und der felsigen Küste. Glücklicherweise wurden alle gerettet, darunter auch ein Baby, welches in einem Postsack eingepackt war.
Die Zeit hat ihre Hülle darüber gelegt, aber die Geschichte der SS ETHIE lebt in der Folklore weiter.
"Wreck of the Steamship Ethie"

Für die Nacht haben wir in Lake Harbour den "Blow me down Provincial Park" mit einem Campingplatz gefunden.


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Mittwoch der 18. August
Sicht vom oberen Aussichtpunkt Hier verbrachten wir die Nacht Leuchtturm Der Platz war eigentlich für so große RV's nicht vorgesehen. Deshalb wurde uns erlaubt auf der Picknick Area zu stehen. Wasser und Strom gab es dort nicht auf dem Platz, aber wir hatten ja alles selbst dabei.
Als wir noch bei Früstück waren kamen auch schon die ersten Leute um den Berg zu erwandern. Unter ihnen auch ein Motorradfahrer der seinen Hund auf dem Tank der Harley mitfahren ließ.
Die nächste Nacht werden wir wieder auf der Fähre verbringen. Leider müßen wir diese Insel wieder verlassen.
Das Letzte Ziel war der Leutturm in Cape Anquille. Von hier aus gelangt man schnell zum Fährhafen Port aux Basques. Die Zeit bis zur Abfahrt in der Nacht versuchten wir auf einem Parkplatz am Highway gut zu nutzen und etwas zu schlafen.


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Donnerstag der 19. August
Fortress of Louisbourg Fortress of Louisbourg Fortress of Louisbourg Fortress of Louisbourg Die Fähre ließ am frühen Morgen in North Sidney ein. Wir fuhren nach dem Tanken, was sich am Ende als kostenintensiv herausstellte, zur Fortress of Louisbourg.
Es ist eine von den Engländern und Franzosen umkämpfte Festung, die restauriert wurde, und wo man das Leben damaliger Zeit beobachten kann. Es
Fortress of Louisbourg Fortress of Louisbourg fehlen auch keine Kinder.
1713 wurde der Ort von einer französischen Expedition besiedelt
1720 Gründung der Forteresse de Louisbourg
1734 Bau des ersten Leutturms in Canada an der Hafeneinfahrt
1740er bis zu 2500 Menschen leben hier, hauptsächlich Franzosen
1744 Frankreich und Groß Britanien erklären sich den Krieg
1745 EIne Armee mit 4000 Neu Engländer und British Royal Navy nehmen die Fortress of Louisbourg Fortress of Louisbourg Fortress of Louisbourg Fortress of Louisbourg Festung nach 6-wöchiger Belagerung ein.
1745-49 Neu Engländer und Briten besetzen die Festung.
1748-49 Vereinbarungen sprechen den Franzosen die Festung wieder zu.
Fortress of Louisbourg Fortress of Louisbourg 1751-52 Erstes astronomische Obervatorium in Kanada wird in der King's Bastion errichtet.
1758 Britische Truppen Nehmen das Fort ein.
1768 Die britische Armee wird abgezogen.
1928 Die Festung wird zur "National Historic Site" erklärt.
1961 Die Kanadische Regierung beauftragt die Rekunstruktion eines fünftel der Festung.
Leuchtturm
Als Abschluss sind wir nach dem Besuch der Festung noch zum Leuchtturm auf der anderen Seite der Bucht gefahren. An dieser Stelle wurde der erste Leuchturm aus feuerfestem Material in Nordamerika gebaut. Die Grundmauern des alten Gebäudes sind noch in unmittelbarer Nähe des neuen Turms zu sehen.

Geschichte des Historischen Nationalparks "Festung Louisbourg"
Im Frieden von Utrecht, der 1713 den spanischen Erbfolgekrieg beendete, wurde Neufundland, sowie der größte Teil Arkadiens von Frankreich an Großbritannien abgetreten. Isle Royal (heute Cape Brenton) und Isle Saint Jean (heute Price Edward Island) blieben die einzigen französischen Besitzungen in Kanadas heutiger Atlantikregion, die Franzosen benutzen diese Inseln als Ausgangsbasis für ihre lukrative Kabeljaufischerei in den Gewässern der großen Neufundlandbank.

1719 begannen sie in Louisbourg mit dem Bau einer befestigten Stadt, die 1745, kaum fertig gestellt, auch schon belagert wurde. Bald entwickelten sich Stadt und Hafensiedlung zu einem blühenden Gemeindewesen.

Der Wohlstand der Isle Royal war weitgehend dem Kabeljaufang zuzuschreiben. Am strand von Louisbourg und seinen Nebenhäfen standen lange reihe von „Klippen" (Holzgestellen) , auf denen die fische gesalzen und getrocknet wurden, ehe sie als Klippfisch zur Ausfuhr kamen.
Louisbourg entwickelte sich zu einem Handelszentrum, das Fertigerzeugnisse und andere Waren aus Frankreich, Quebec, der Karibik und Neuengland importierte.
Man sollte meinen, diese Festung wäre jedem Ansturm gewachsen gewesen. Der Hafen war auch gut zu verteidigen, aber landeinwärts konnten die wichtigsten Befestigungsanlagen von niedrigen und teilweise bedenklich nahen Hügelketten aus eingesehen werden - idealen Standorten für die Geschütze der Belagerer. Der erste angriff erfolgte 1745, nachdem Frankreich Großbritannien den Krieg erklärt hatte. Als sie gehört hatten, die Festung sei in mangelhaftem zustand und die schlecht versorgte Garnison der Meuterei nahe, gingen die Neuengländer – fanatisch wie bei einem Kreuzzug – zum angriff auf Louisbourg über. Bereits 46 Tage nach der Landung war die Festung gefallen. Zum Verdruss der Neuengländer wurde die Stadt schon drei Jahre später im Aachener Frieden an die Franzosen zurückgegeben.

1758 wurde Louisbourg dann ein zweites Mal belagert. Ohne die Unterstützung einer starken kriegsflotte war es nicht zu verteidigen: eine britische Armee, die mit 16000 Mann und 150 schiffen angriff, eroberte die Festung in sieben Wochen, die brieten wollten verhindern dass Louisbourg jemals wieder ein befestigter französischer Stützpunkt würde, und ließen die Festungswälle schleifen

Der Wiederaufbau
1961 begann die kanadische Bundesregierung ein 25 Millionen Dollarprojekt, mit dem etwa ein viertel der ursprünglichen Stadt und ihrer Befestigungen wieder aufgebaut werden soll. In diesem bereich werden Gebäude, Innenhöfe, gärten und Strassen wieder so hergestellt, wie sie in der Zeit um 1740, unmittelbar vor der ersten Belagerung von Louisbourg, aussahen. Ohne wissenschaftliche Forschung wäre der wiederaufbau von Louisbourg unmöglich gewesen: bei archäologischen Ausgrabungen kamen tausende von Gegenständen sowie die Grundmauern von Festungsanlagen und sonstigen Gebäuden zutage; etwa 750000 Seiten an schriftmaterial sowie rund 500 karten und Baupläne wurden in Archiven in Frankreich, England, Schottland, den vereinigten Staaten und Kanada kopiert.
Die historischen Schriften vermitteln einen lebendigen Eindruck von damaligen leben in Louisbourg und bilden eine hervorragende Grundlage für das Studium der französischen Epoche in Nordamerika.




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Freitag der 20. August
Der historische Drugstore in Sherbrooke Village DasGefängnis in Sherbrooke Village DasGefängnis in Sherbrooke Village DasGefängnis in Sherbrooke Village Da wir irgendwie schon mal in der Nähe waren, haben wir uns Sherbrooke Village angesehen. Diese Villages habe eines gemeinsam: sie kosten Geld und verkaufen Andenken. Aber jedes Dorf hat trotzdem seine eigene Geschichte zu erzählen. In diesem Ort gab es z.B. eine, noch funktionierende, Der Küchen-Herd in der Arztpraxis in Sherbrooke Village eigene Telefonanlage aus dem letzten Jahrtausend.
Der Drugstore hat Flaschen und Behälter mit Essenzen, Ölen und Medikamenten die noch aus der Zeit stammen. Das Naturzentrum Im Gefängnis kann man die Zellen sehen, die zumindest durch Rauchrohre beheizt waren. In der Küche werden im historischen Backofen Kekse gebacken. Beim Ansehen der Arztpraxis war ich froh nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Der Schneeräumer vor der Visitorsinformation Die Visitorsinformation Im Naturladen gibt es ausgestopfte Tiere, Schmetterlinge und sogar lebende Frösche zu sehen.
Doch die Zeit läßt uns keine Ruhe, und wir machen uns weiter auf den Weg. In Halifax, der Hauptstadt von Nova Scotia, soll unser Gefährt in dieser Nacht stehen. In Musquodoboit haben wir die "Visitors Information" aufgesucht. Die nette Dame nahm sich unserer Fragen an und wieß uns den Weg zu einem Campground. Bei dem Versuch eine Passage für die Fähre nach New Brunswick zu buchen scheiterte sie, abgewürgt. Auch die Suche nach einem Hardrock-Cafe war ergebnisslos, es gibt keins.
An dieser Stelle noch mal vielen Dank an diese Dame und deren Kollegen / innen in Canada, die einen guten Job machen.


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Samstag der 21. August
Die Caledonia Der Fußweg durch den Hafen Halifax wird das San Francisco des Nordens genannt. Die Stadt liegt an einem Berg. Ich machte mir Sorgen um den Unterboden des Motorhomes, es ging aber alles gut.
Durch den dichten Nebel fahren wir nach Halifax, es ist noch nicht viel Verkehr, und wir finden den Parkplatz am Pier 23 schnell. Auf den Fußweg durch den Hafen begegnen uns auch kaum Touristen, nur ein paar Rikschafahrer, ein Fotograf und ein paar Angler.
Die Caledonia liegt hier vor Anker. Der Fußweg durch den Hafen Die Townclock Die Townclock Die Insel in der Bucht können wir kaum sehen, nur der Leuchtturm ist im Nebel zu erkennen. Ab und zu ist ein Nebelhorn zu hören.
An der Visitorsinfo buchen wir die Fähre nach New Brunswick und holen uns einen Stadtplan. Die Hochhäuser der Banken ragen hoch über den Hafen. Die ersten Touristen tauchen auf. Wir gehen zur Zitadelle über der Stadt. Im Reiseführer steht über den Weg dorthin: "... Die Townclock Die Townclock downhill easy to go" das stimmt. über der Stadt thront die Townclock. Sie wurde erbaut um der Zitadelle und der Stadt die Zeit zu zeigen. Von hier hat man eine gute Sicht über die Stadt, ohne Nebel.
Dieses Fort und drei weitere bestanden um die Handelswege und den Hafen zu schützen, die Gräben so angeordnet, dass man sie von außen nicht erkennen konnte. Die Ersten fallen rein Seit der Gründung von Halifax 1749 standen an dieser Stelle vier verschiedene Forts. Die Zitadelle wie sie heute zu sehen ist, wurde 1856 fertiggestellt. Die britische Garnison wurde letztmals 1906 abgezogen, wegen der Wirren vor dem 1. und die Hinteren schieben nach. Im Graben befinden sich Schießscharten durch die die Eindringlinge erschossen werden können.
Die Insel vor der Sadt mit dem LeuchtturmWeltkrieg in Europa. Weiterhin wurde die Festung vom Canadischen Millitär genutzt, bis sie 1951 zur "National Historic Site" erklährt wurde.
Im Hafen Als "High noon" die Kanone abgefeuert wurde war das für uns das Signal weiterzuziehen. Der Nebel hatte sich verzogen und gab den Blick auf die Stadt frei. Jetzt konnten wir auch sehen wie weit wir zurück zu unserem RV zu laufen hatten. Es war eine ganze Ecke.
Der Tag war noch relativ jung als wir zum nächsten Ziel, nach Peggys Cove aufbrachen. Hier gibt es ...., einen Leuchtturm !
Der Ort Peggys Cove Es waren noch einige km bis dahin und die Straße war uns nicht wohl gesonnen. Die Risse und Schlaglöcher waren eine Strapaze. Die Felsen vor dem Leuchtturm An der Visitors Info wurde ich freundlicherweise auf einen abgesperrten Parkplatz werwiesen. Mein erster Gedanke: "der kommt gleich und will Geld" nein der Mitarbeiter von Parks Canada war einfach nur freundlich.
Nebelig war es hier, aber da wir hier sind gehen wir auch gucken. Ein richtig verschlafener Fischerort lag vor uns, nix los (bis auf die Touris) nur schön. Der Leutturm stand zu sehr im Nebel und mein Speicherplatz für Bilder ging endgültig zur Neige, ebenso wie die Zeit an diesem Tag. Zurück auf die Folterstrecke, es ist die Rückreise und wir haben noch ca. 2000 km und eine Fährüberfahrt. Der Weg führte uns weg von der Küste in die Wälder von Nova Scotia. Weit und breit kein Camping Platz und es wird bald Der Ort Peggys Coveduster. Es fand sich aber noch einer und wieder kamen Gedanken an den Unterboden. Schwierig jemanden zu finden auf dem Platz. Die Frau die dann kam, machte erst mal eine Lautsprecherdursage !???? Es kam niemand und so mußte die Frau Der Ort Peggys Coveselbst los einen Platz mit uns suchen - kein Plan. Es gab nur Strom und Wasser, die Abwassertanks sind noch nicht voll. Merkwürdiges Volk hier. Der Wasseranschluß bei unserem Platz hat für 2 Plätze mit einem Hahn, da müßen wir uns in dieser Nacht auf die bordeigene Pumpe verlassen. Unser Nachbar erzählte mir dass die meisten Leute hier Trapper und Jäger seien und wir haben gleich die Sache mit dem Hahn-Sharing geklärt. Der Sturm tobte immer heftiger, um uns herum wurden starke Planen über die Zelte gezogen und an den Autos befestigt. In der Nacht ging ein starker Regen herunter. Das juckt uns nicht, denn wir sitzen im Trocknen.


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Sonntag der 22. August
Meine Bedenken, auf dem nassen Graß mit dem 6,5 Tonnen Gefährt zu versinken, bestätigten sich zum Glück nicht. Die Abwassertanks sind Das Munitionsdepot des Forts Annapolisbeide voll und wollen schnell geleert werden. Annapolis RoyalEine Dumping-Station gibts hier nicht (merkwürdig) "Vielleicht im Park" Wird haben nichts dergleichen gefunden und sind weiter zur Westküste von NS. Der Highway 101 läd zum schneller fahren ein und endlich ist auch wieder 100 km/h erlaubt. Ich stelle die Cruise Control auf 115 km/h ein damit mich nicht alle Trucks überholen. In Bear Lake haben wir den Highway wieder verlassen. Da gibts noch ein Fort in Annapolis das wir noch nicht kennen. Das Wetter hatte sich zum Guten gewandelt und lud uns wieder mal zum Shopping ein. T-Shirts, Cafe's usw. gibt Der Leuchtturm in Digbyes überall, aber dieser Ort war kompakt und hat ein Computermuseum in einem Souveniershop (oder umgekehrt ?) Der Raum steht voll mit historischen Rechnern, sehr interessant. Das "Fort" ist recht klein und es stehen auch nur noch wenige Gebäude, aber es ist ein schöner Ort zum verweilen. An diesem Wochenende lief hier die Aktion "paint the village" und viele Maler sahen in den Straßen und bemalten weißes Papier.
Die Buchteinfahrt bei Digby Am späten Nachmittag zog es uns weiter nach Digby, unserem nächsten Fährhafen. den dortigen Leutturm suchen und sehen. Dort fand sich ein altes Ehepaar, beide kauten irgend so ein Zeug. Getrockneter Seetang, wie sich heraus stellte. "Beseitigt alles was mit dir nicht stimmt" versicherte die Frau, "wer das ist stirbt nie, ich lebe ewig" Na gut, wir habens probiert. Der Salzgeschmack ließ mich schaudern - wenns schön macht.
Den Rest bis zum Bording haben wir auf einem Parkplatz verbracht, essen, schlafen und ausruhen. Betten gab es keine mehr auf dem Schiff.
Die Ausfahrt aus der Bucht war spektakulär und der klare Himmel brachte eine kalte Nacht und versprach einen schönen Tag.
Als wir am späten Abend in Saint John einliefen fuhren wir zum gebuchten Campingplatz. Die Tanks sind immer noch voll.


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Montag der 23. August
Die Sonne weckte uns an diesem Tag. Der Tag war hauptsächlich für die Rückfahrt gedacht.

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Dienstag der 24. August
St Lorenz Parc de la Chute Montmorency. Sie sind St Lorenz St Lorenz St Lorenz Heute steht die Fahrt von NS durch Qubeck am St. Lorenz Strom an. In Qubeck City gibt es die höchsten Wasserfälle von Canada. Vorher gilt es den Weg zu finden. Die Umgangssprache ist hier französisch und mir fremd. Den Stadtplan von Qubeck City hatte ein Mal gesehen und gurkte aus dem Gedächtniss durch die Stadt. Es war etwas chaotisch.
Nein, nicht die Fälle in Niagara sind die Höchsten, sondern die im mit 83 Metern 30 Meter höher als die Niagara-Fälle (aber nicht so spektakulär).
Mit der Seilbahn erreichten wir die Fälle bequem auch von oben, und man kann auf einer Treppe wieder nach unten laufen. Das haben wir dann nicht gemacht. Wir wollen uns ja nicht zum Ende des Urlaubs fertig machen.
Montreal war die Hölle. Abends auf dem Campingplatz wurde mir gesagt daß der Highway 20 besser als der Townway 40 sei. Aber wir sind wieder in Ontario und brauchen uns nicht mehr mit französich zu beschäftigen.


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Mittwoch der 25. August
St Lorenz St Lorenz St Lorenz WIr sind von unserem Ziel Toronto nur einige hundert km entfernt und beschließen einen weiteren längeren Stop einzulegen. Upper Canada Village bietet sich an. Es liegt auch nicht sehr weit von der Route entfernt in einem gepflegtem Park am St Lorenz Strom. Vom Ufer aus kann man auf der anderen Seite das Ufer der USA sehen. St Lorenzvon Upper Canada Village Zu sehen gab es eine Sägemühle, St Lorenz
eine Getreidemühle die von einer Dampfmaschiene angetrieben wird, eine Wollfabrik mit Spinnerei, eine Druckerei, eine Käsefabrik und einen Schmied. Am Ufer des St. Lorenz gab es noch einen Kanal, in dem ein von einem Pferd gezogener Lastkahn betrieben wird. Weitere Info gibt es auf der Homepage .
Die Hitze hat uns schon etwas zu schaffen gemacht.


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Donnerstag der 26. August
Noch fast 200 km nach Toronto. Die Fahrt ist heftig, und seit wir wieder am Ontario See sind, ist es erheblich schwüler geworden. Hier ist es 28°C warm und nebelig. Koffer packen und putzen, mehr gibt es heute nicht mehr. Und wieder mal kein Abwasserrohr am Auto.

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Freitag der 27. August
Zur Vermietstation sind es nicht mal 20 km. Das Auto schnell gecheckt und abgegeben. Auf den Shuttle Bus zum Flughafen warten wir über zwei Stunden, um dann, endlich am Flughafen fast 8 Stunden auf unseren Rückflug nach London Heathrow zu warten.
Um 23:00 Uhr geht der Flug dann endlich mit einer Stunde Verspätung ab. Unser Anschlußflug in London hat abermals 75 Minuten Verspätung. An unserem Zielflughafen in Frankfurt / Main schlagen wir am nächsten Tag 15:45 Uhr auf.

Ende



Diverses
  • Dass ich in Canada zwei Begleiterinnen dabei hatte störte niemand, auch wollte man mir nicht eine der Beiden abkaufen (wie schon in Deutschland geschehen)
  • Wenn man sich an den Ortsnamen orientieren würde hätten wir auf dieser Reise die ganze Welt gesehen. Toronto wird als "Schmelztigel der Nationen" gesehen. Noch nie habe ich so viel Natinalitäten an einem Ort gesehen.
  • In New Bruswick ist die Sprachfolge Englisch, Französich, Deutsch.
  • Ich habe mich mit den Bilder Schwer zurück gehalten, denn von diesem Urlaub gibt es über 700 Bilder.


Gefahrene km 6874 Benötigtes Benzin: 1656,43 Liter
Kosten für Benzin; 1592,45 $CAN Preis Benzin / Liter: 0,885 $CAN
Propan; 12,6 Liter Kosten für Propan: 11,74 $CAN
Anzahl Bilder: 475 Min Video: ca. 30 Minuten
Max. Temperatur: 30°C Min. Temperatur: 11°C


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   1998 - 2013 Gerhard Berkefeld-Drucks .
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